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08.03.2020

Wochenendpressebericht der Polizeiinspektion Simmern (Freitag, 06.03.2020 - Sonntag, 08.03.2020)

. 3 x Verkehrsunfall mit Verletzten

Am Freitagnachmittag kam es auf der Landstraße L214 zu einem Verkehrsunfall mit
Personenschaden. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und
regennasser Fahrbahn verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug,
überschlug sich und landete anschließend im Straßengraben. Der Fahrer wurde
hierbei leicht verletzt, sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste
abgeschleppt werden.

Am frühen Samstagmorgen kam es auf der Hunsrückhöhenstraße B327 bei Hirschfeld
ebenfalls zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Eine Fahrzeugführerin
wollte einem Reh, welches auf die Straße lief, ausweichen und überschlug sich
dabei. Sowohl die Fahrerin auch als ihre Beifahrerin wurden bei dem Unfall
schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Fahrzeug
entstand Totalschaden.

Am Sonntagmorgen kam es dann auf der L219 bei Laubach dann zu einem weiteren
Unfall mit Personenschaden. Hier war der Fahrzeugführer vermutlich durch die
Benutzung seines Mobiltelefons abgelenkt und fuhr dabei auf der Gegenfahrbahn in
die Leitblanke. Der Fahrzeugführer wurde bei dem Aufprall leicht verletzt, das
Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit du musste abschleppt werden.

Sachbeschädigungen an Fahrzeugen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde in Sohren, im Gebiet des
Vogelrings, mehrere Fahrzeuge mutwillig beschädigt. So wurde in einem Fahrzeug
ein Feuerlöscher ausgelöst, das Radio- und das Navigationsgerät zerstört. Bei
einem weiteren Fahrzeug wurde ein Bleichmittel auf den Sitzen ausgegossen und
die Fahrzeugpapiere entwendet. Ein drittes Fahrzeug wurde komplett zerkratzt und
bei dem vierten Fahrzeug wurden die Windschutzscheibe und die Wischerblätter
zerstört.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion in Simmern (Tel.:


06761/921-0) oder Polizeiwache Flughafen Hahn (06543-9810)

Verfolgungsfahrt

Am frühen Samstagabend sollte in der Nähe der Ortschaft Niederweiler ein Roller,
welcher mit zwei Personen besetzt war, kontrolliert werden. Der Rollerfahrer
ignorierte die Anhaltesignale der Polizei. Im weiteren Verlauf touchierte der
Rollfahrer dann den Streifenwagen, Fahrer und Sozius flüchteten zu Fuß in den
angrenzenden Wald. Nach ca. einstündiger Fahndung konnte der Fahrer dann
gestellt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung der Person konnte noch
Betäubungsmittel aufgefunden werden. Den jugendlichen Fahrer erwartet nun u.a.
eine Strafanzeige wegen Unerlaubten Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne
Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstoß gegen das
Pflichtversicherungsgesetz. Der Sozius konnte nicht mehr angetroffen werden.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Koblenz

Telefon: 0261-103-0
www.polizei.rlp.de/pd.koblenz

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