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21.02.2012

49-jähriger wird krankenhausreif geschlagen/
Polizei nimmt fünf Verdächtige fest

Gifhorn, OT Kästorf, Hauptstraße

20.02.2012, 19.30 Uhr

Eine brutale Tat ereignete sich am Montagabend im Gifhorner
Ortsteil Kästorf. Hierbei erlitt ein 49-jähriger Gifhorner schwere
Verletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 20 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizeiinspektion Gifhorn
Kenntnis über eine schwer verletzte Person im Bereich der
Hauptstraße. Kurze Zeit später waren die Beamten am Ort des
Geschehens und trafen dort auf den bereits durch Rettungssanitäter
versorgten 49-jährigen Gifhorner, der offensichtlich schwere
Kopfverletzungen erlitten hatte. Der Mann teilte den Polizisten
gegenüber mit, von mindestens zwei Tätern überfallen worden zu sein.
Aufgrund der vermeintlich schweren Verletzungen wurde der 49-jährige
in die Holwede-Klinik nach Braunschweig gebracht.

Den Beamten gelang es, in unmittelbarer Nähe des Ereignisortes
fünf stark alkoholisierte Personen, drei Männer und zwei Frauen im
Alter von 31 bis 47 Jahren, zu ermitteln, die alle angaben, das Opfer
vor seiner Wohnung verletzt aufgefunden zu haben.

Bei einer ersten Absuche wurden jedoch in der nahe gelegenen
Wohnung einer der angetroffenen Personen, einer 47-jährigen Frau,
Blutspuren festgestellt. Daraufhin wurden alle fünf Personen zur
Polizeidienststelle nach Gifhorn gebracht und dort der
Kriminalpolizei übergeben.

Nach ersten Feststellungen und durchgeführten Spurenauswertungen
erhärtete sich der Verdacht, dass sich das Tatgeschehen in der
Wohnung des Opfers abgespielt haben dürfte. Die Beschuldigten räumten
dann im Laufe ihrer Vernehmungen auch ein, aufgrund eines Streites
mit dem 49-jährigen, diesen gemeinschaftlich mit einer Bratpfanne
sowie Fäusten und Füßen traktiert zu haben.

Der 49-jährige befindet sich nach weiterführenden Untersuchungen


entgegen erster Befürchtungen außer Lebensgefahr und erlitt lediglich
einen Nebenhöhlenbruch, Platzwunden im Gesicht sowie schwere
Prellungen.

Alle Beschuldigten wurden nach ihren polizeilichen Vernehmungen
noch im Laufe der Nacht entlassen.




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Thomas Reuter
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