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Warnung vor Erpressungsmasche "Sextortion" im Internet:

Täter drohen mit Veröffentlichung eines Sex-Videos im Internet und versuchen Geld zu erpressen

11.04.2014 - 16:57 | 1051221



(ots) - In den letzten drei Monaten gingen bei der Kasseler
Polizei drei Anzeigen über Erpressungsversuche im Bereich der
Internetkriminalität ein. Zwei Jugendliche und ein junger Mann, die
im Netz auf Kontaktplattformen aktiv waren, sollten dabei Opfer der
Erpressungen werden. Die Betroffenen waren in sozialen Netzwerken von
einer unbekannten Frau kontaktiert worden. Im Verlauf dieses
Kontaktes wurde dann seitens der Frauen der Vorschlag unterbreitet,
auf Skype oder einer anderen Plattform mit der Möglichkeit des
Videochats zu wechseln, um sich dabei sehen zu können. Die
Konversation wurde in schlechtem Englisch geführt. Als sich die
jungen Männer darauf einließen, erschien die Frau auf dem Bildschirm
bereits unbekleidet bzw. fing an, sich zu entkleiden. Dabei forderten
die Frauen die jungen Männer auf, sich doch auch auszuziehen und
sexuellen Handlungen an sich vorzunehmen, was diese in den
angezeigten Fällen dann vor laufender Kamera ebenfalls taten. Der
ganze Videochat wurde unterdessen von den Tätern, die Frau war als
Lockvogel nur eine von mehreren handelnden Personen, abgefilmt oder
mit einem speziellen Programm aufgezeichnet. Es ist davon auszugehen,
dass gleichzeitig über den genutzten Skypenamen bzw. über den vom
Opfer zuvor bekannt gegebenen Facebook Account, dieser nach seinen
Freundschaftskontakten abgesucht wurde. Den Videomitschnitt, der zum
Teil noch eine kurz eingeblendet Freundschaftsliste des Opfers aus
seiner Facebook-Seite beinhaltet, luden die Täter dann auf der
Internetseite "YouTube" hoch. Dieser ist zunächst nur für den
Betroffenen ersichtlich. Plötzlich meldete sich eine Stimme ohne Bild
und forderte von den Opfern über Western Union Geld ins Ausland zu
überweisen, sonst würde das Video veröffentlicht oder an alle
persönlichen Facebook-Freunde weitergeleitet werden. In den


vorliegenden Fällen ging es um Geldbeträge zwischen 200 und 500 Euro,
wobei die drei Opfer die Zahlungen nicht durchführten, sondern sich
umgehend an die Polizei wandten.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, bzw.
Opfer solcher Fälle werden gebeten, sich unter 0561-9100 beim
Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Die Ermittlungen führt das
Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo.

Die Polizei rät in diesen Erpressungsfällen:

- Werden Sie misstrauisch, wenn Unbekannte sie schnell zu einem
Videochat einladen wollen.

- Spätestens, wenn Ihr Gegenüber sich sehr schnell entkleidet und
Sie auffordert das gleiche zu tun, sollte das ein Alarmzeichen
für Sie sein.

- Lassen Sie sich nicht auf sexuellen Handlungen beim Videochat
ein.

- Geben Sie auf keinen Fall Nacktaufnahmen von sich an Fremde
weiter.

Sollte es dann doch passiert sein und man erpresst Sie:

- Brechen Sie den Kontakt zu den Erpressern sofort ab, gehen Sie
nicht auf deren Forderungen ein, denn trotz Zahlung wird das
Video nämlich trotzdem veröffentlicht

- Wenden Sie sich sofort an YouTube oder Facebook und melden Sie
Ihre Videos oder Fotos. Die beiden Portale löschen Videos oder
Fotos mit sexuellem Inhalt sehr rasch, vielleicht sogar, bevor
sie überhaupt von den Erpressern freigeschaltet wurden.

Sollten Sie erpresst worden sein und auch schon gezahlt haben
gilt:

- Alle Beweise (Printscreen, Video, Verbindungsdaten, E-Mails,
etc.) sichern und Anzeige wegen Erpressung bei der Polizei
erstatten.

- Kontaktieren Sie die Portale, bei denen das Video veröffentlicht
wurde und verlangen Sie eine umgehende Löschung.

Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020




Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh(at)polizei.hessen.de

Ausserhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910-0
E-Mail: ppnh(at)polizei.hessen.de
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1051221

Kontakt-Informationen:
Firma: Polizeipr

Ansprechpartner: POL-KS
Stadt: Kassel

Keywords (optional):
polizei,

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