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Nr.: 0326 --Straßenraub -kein "Kavaliersdelikt"--

27.05.2014 - 15:26 | 1073838



(ots) -

-

Ort: Bremen-Horn, Achterstraße
Zeit: 26.05.14, 10.00 Uhr

Das Präventionszentrum der Polizei Bremen beschritt in den
vergangenen zwei Tagen erstmalig neue Wege zur Bekämpfung von
Raubtaten, insbesondere der Delikte auf offener Straße. Die Polizei
Bremen schenkt diesem Thema besondere Aufmerksamkeit, da die Folgen
für die Betroffenen häufig sehr schwerwiegend sind. Gestern Vormittag
stellten Ermittler der Polizei Bremen in Zusammenarbeit mit einem
Bremer Radiosender und weiteren Kooperationspartnern im Stadtteil
Horn einen Straßenraub nach. Ziel der Aktion war es, auf die
Situation der Opfer aufmerksam zu machen und einem breiten Publikum
beziehungsweise einer großen Zuhörerschaft zu verdeutlichen, wie man
sich eventuell schützen kann.

Das spätere Opfer, ein 20 Jahre alter Mitarbeiter des regionalen
Radiosenders, wusste zwar im Vorfeld, dass ein Überfall stattfinden
würde, detaillierte Informationen erhielt der junge Mann jedoch
nicht. Gegen 09.50 Uhr bestieg er nach vorheriger Absprache eine
Straßenbahn an der Domsheide und fuhr damit in Richtung Horn. An der
Universität verließ der 20-Jährige gemäß Weisung die Bahn. Die
eigentliche Raubtat wurde dann blitzartig von Schauspielern auf einem
Grünstreifen Nähe Achterstraße/ Universitätsallee verübt. Zwei
vermeintliche Täter bedrohten den Reporter mit einem Messer, tasteten
ihn ab und stahlen ihm Smartphone und Zigaretten. Unmittelbar nach
dem "gefakten Straßenraub" wurde die Szene noch in Tatortnähe
aufgelöst. Obwohl der 20-Jährige im Vorfeld von dem Überfall wusste
und sich in den Planungen locker dem Thema hingab, war sein Fazit,
dass man sich auf einen Raub nicht gedanklich einstellen kann. Zudem
konnte er auch deutliche körperliche Symptome an sich feststellen. Er
zitterte an Händen und Körper und hatte einen rasenden Puls, trotz


des vorherigen Wissens, dass der Überfall stattfinden würde. Wörtlich
sagte der Mitarbeiter des Senders: "Ich hatte völlig vergessen, dass
es sich um eine gespielte Szene handelt. Es kam mir wie echt vor!"

Im Vormittagsprogramm des Senders wurde das Thema über zwei Tage
ausführlich erörtert. Die beiden Ermittler vom Präventionszentrum der
Polizei Bremen -als Initiatoren der Aktion- und ein Mitarbeiter des
"Weissen Rings" waren als Studiogäste an die Schlachte geladen. Die
Polizisten erklärten den Hörern, wie sie sich und ihr Eigentum
bestmöglich vor potentiellen Tätern schützen können. Da das
Smartphone eins der häufigsten Stehlgüter darstellt, wurde hier
besonders auf Trageweise und Sicherungsmöglichkeiten hingewiesen.
Noch deutlicher gingen aber alle Teilnehmer der Aktion die Täter in
diesem Kriminalitätsfeld an. Alle Akteure waren sich einig, indem sie
erklärten, dass es sich bei Straßenrauben nicht um "Kavaliersdelikte"
handelt, sondern um unbedingt verachtenswertes Verhalten. Ein
Überfall birgt häufig körperliche und auch seelische Folgen für die
Opfer. Jeder Betroffene hat ein Recht auf Schutz, Anerkennung und
Unterstützung. Die direkte Botschaft an potentielle Täter und
Abnehmer der Beute lautete aber: "Hört auf damit! Denkt über Euer
Verhalten nach!"

Auch das Thema Zivilcourage spielt bei Raubdelikten eine enorm
wichtige Rolle. Die sechs goldenen Regeln zum eigenen Verhalten
lauten hier: -Tätermerkmale einprägen (genau hinsehen, hinhören,
Tätermerkmale einprägen) -Hilfe holen (Notruf 110 wählen!) -Abstand
halten (möglichst nicht selber mit dem Täter in Konflikt geraten,
besser Ansprache an das Opfer richten) -Mitstreiter suchen
(Umstehende direkt ansprechen und um Hilfe bitten) -um Opfer kümmern
(dableiben, betreuen, wenn nötig Erste Hilfe leisten) -Zeuge sein
(als Zeuge auf sich aufmerksam machen und aussagen)

Weitere Informationen und wertvolle zu dem Bereich Straßenraub
finden Sie unter www.polizei.bremen.de oder im Präventionszentrum der
Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel.: 0421/362-19003).


ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=35235

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Bremen
Ines Roddewig
Telefon: 0421 362-12114
pressestelle(at)polizei.bremen.de
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1073838

Kontakt-Informationen:
Firma: Polizei Bremen

Ansprechpartner: POL-HB
Stadt: Bremen

Keywords (optional):
polizei, kriminalit-aet,

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