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Erweiterter Feuerwehr-Stützpunkt bei Reno De Medici in Arnsberg eingeweiht

15.07.2015 - 20:56 | 1279654



(ots) -
Arnsberg. Am Mittwoch, den 15. Juli fand mit der Einweihung des
Feuerwehr-Stützpunkts bei dem Arnsberger Kartonagen-Hersteller Reno
De Medici die Umsetzung einer weiteren Maßnahme des
Brandschutzbedarfsplans der Ruhr-Stadt ihren Abschluss. Im Beisein
des Leiters der Arnsberger Feuerwehr Bernd Löhr, der
stellvertretenden Bürgermeisterin Rosemarie Goldner, des zuständigen
städtischen Fachbereichsleiters Helmut Melchert, des
Unternehmens-Geschäftsführers Dirk Verschueren, den Vertretern der
Geistlichkeit Pfarrer Johannes Böhnke und Propst Hubertus Böttcher
sowie Angehörigen der Betriebsfeuerwehr wurde der modernisierte und
für den Feuerschutz in Alt-Arnsberg wichtige Stützpunkt seiner
Bestimmung übergeben.

Der Neu- und Ausbau der bestehenden Feuerwehr-Unterkunft auf dem
Firmengelände ist Bestandteil der im November 2012 vom Arnsberger
Stadtrat beschlossenen Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans.
Dieser Plan legt die für die Sicherstellung eines ausreichenden
Schutzniveaus in der Stadt Arnsberg erforderliche Ausstattung und
Organisation der Feuerwehr fest. Schon seit längerer Zeit sind in dem
Feuerwehr-Stützpunkt neben Fahrzeugen der Betriebsfeuerwehr auch zwei
Löschfahrzeuge des Löschzugs Arnsberg stationiert. Dieser Standort
ist neben der Feuerwache an der Ruhrstraße wichtig, um alle Orte in
Alt-Arnsberg innerhalb kürzester Zeit erreichen zu können. Die über
lange Zeit provisorischen Unterbringungsmöglichkeiten von Ausrüstung
und Fahrzeugen entsprachen nicht mehr den Anforderungen an einen
modernen Brandschutz. Und so ging die Stadt Arnsberg in
Zusammenarbeit mit dem Unternehmen die Schaffung geeigneter baulicher
Voraussetzungen an, und auch die Finanzierung der Baumaßnahme wurde
in partnerschaftlicher Kooperation sichergestellt.

Sechsstelliger Betrag in Modernisierung investiert



Geschäftsführer Verschueren freute sich über die nun endgültige
Fertigstellung dieses Stützpunkts, den er sowohl für das Unternehmen
als auch für den Brandschutz in Alt-Arnsberg als sehr wichtig
erachte. Hierdurch sei eine schnelle Hilfe gewährleistet, was sich
jüngst bei einem Feuerwehr-Einsatz auf dem Werksgelände im November
2014 erwiesen habe. In einer stets guten Kooperation zwischen Kommune
und Unternehmen sei ein sechsstelliger Betrag in die Modernisierung
beispielsweise der Sanitärbereiche oder auch der Anlage zum Absaugen
der Fahrzeug-Abgase investiert worden. Verschueren dankte allen
Beteiligten für ihren engagierten und kooperativen Beitrag zum
Gelingen dieses Projekts.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner betonte
anschließend in ihrem Grußwort ihre Freude über dieses erfolgreiche
Gemeinschaftsprojekt, das sowohl für das Unternehmen als auch für den
Brandschutz im Stadtteil ein großer Gewinn sei. Aus ihrer in den
vergangenen Jahren gewachsenen Verbundenheit mit der Feuerwehr wisse
sie um die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit.

Arnsberger Modell auch für andere Wehren interessant

Arnsbergs Wehrführer Bernd Löhr dankte der Unternehmensleitung und
der Arnsberger Stadtverwaltung auch im Namen der Einwohnerinnen und
Einwohner Alt-Arnsbergs sehr herzlich für die Finanzierung dieses
Projekts in einer finanziell bekanntermaßen schwierigen Zeit. Das
Vorhalten dezentraler Feuerwehr-Standorte sei gerade in einem
Stadtteil wie Alt-Arnsberg auf Grund seiner geografischen Ausdehnung
wichtig, um die im Brandschutzbedarfsplan festgeschriebenen Ziele
erreichen zu können. Und dieses Modell der sogenannten
"Satelliten-Stützpunkte" errege auch die Aufmerksamkeit anderer
Feuerwehren im Lande. Löhr: "Ich bekomme vermehrt Anfragen anderer
Wehren, die sich über unser Modell informieren und über eine
Übernahme nachdenken."

Schließlich schlugen Pfarrer Böhnke und Prost Böttcher die Brücke
von der Kooperation im weltlichen zu einer partnerschaftlichen
Zusammenarbeit im geistlichen Bereich und erbaten gemeinsam Gottes
Segen für das erneuerte Gebäude und besonders auch für die Menschen,
die dort ihrer wichtigen und lebensrettenden Tätigkeit nachgehen.
Böttcher: "Die von Ihnen gelebte Solidarität ist in einem Zeitalter
des Egoismus besonders wichtig." Versehen mit dem kirchlichen Segen
kann der Feuerwehr-Stützpunkt nun einen wirksamen Beitrag zur
Erhöhung des Schutzniveaus sowohl des Unternehmens als auch der
Arnsberger Bevölkerung leisten - obgleich alle Anwesenden hoffen,
dass dies in möglichst wenigen Einsatzfällen erforderlich sein möge.




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Arnsberg
Peter Krämer
Telefon: 0170/5804175
E-Mail: pressesprecher(at)feuerwehr-arnsberg.de
www.feuerwehr-arnsberg.de
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1279654

Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr Arnsberg

Ansprechpartner: FW-AR
Stadt: Arnsberg



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