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Zeugenaufruf

Bundespolizei ermittelt nach vereiteltem Taschendiebstahl

21.08.2015 - 12:45 | 1298110



(ots) - Am gestrigen Donnerstag gegen 11:30 Uhr meldete
sich eine 22-jährige Deutsche bei den Einsatzkräften am Hauptbahnhof
Dresden und berichtete soeben fast Opfer eines Taschendiebstahls
geworden zu sein.

Die junge Frau stand am Fahrkartenautomaten zwischen Wiener Platz
und Kuppelhalle, um sich ein Ticket zu kaufen. Plötzlich trat eine
männliche Person hinzu und lenkte sie dadurch ab, indem er sie in
ein Gespräch verwickelte. Eine weitere weibliche Person versuchte
nun, durch Annäherung aus dem nicht im Sichtfeld des Opfers liegenden
Bereiches, die Geldbörse zu entwenden.

Die gebürtige Dresdnerin bemerkte dies und setzte sich zur Wehr.
So gab sie dem Mann auch eine Ohrfeige. Daraufhin brachen die Täter
ihr Handeln ab und flüchteten in unbekannte Richtung.

Nachdem die Bundespolizisten zum Vorfall informiert wurden,
erfolgten sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, sowie die Sicherung
vorhandener Videoaufzeichnungen. Die Täter konnten jedoch nicht mehr
festgestellt werden.

Die Tatverdächtigen werden durch die Geschädigte wie folgt
beschrieben:

Täter 1: männlich, trug ein weißes Achselshirt und eine
orangefarbene Hose, dunkelhäutig, vermutlich Südosteuropäer

Täter 2: weiblich, lange lockige Haare, weißer Strickpullover,
dunkelhäutig, vermutlich Südosteuropäerin

Die Bundespolizei fragt: Wer kann Hinweise zur Tat geben? Wer hat
insbesondere die beschriebene Situation beobachtet und kann weitere
Hinweise auf die Täter oder die Fluchtrichtung geben? Wem sind diese
Personen im Stadtgebiet Dresden oder am Hauptbahnhof aufgefallen und
konnte mögliche Bewegungsrichtungen beobachten?

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der
Rufnummer (0351) 81 50 20 entgegen.

Wichtige Hinweise der Bundespolizei zum Phänomen Taschendiebstahl:



Taschendiebe gehen in der Regel koordiniert und selten allein vor.
Insbesondere der sogenannte Ablenkungstrick wird häufig in
Zusammenhang mit Taschendiebstahl durch Geschädigte beschrieben. Die
Bundespolizei Dresden rät deshalb allen Reisen zum Schutz vor
Taschendieben, folgende einfache Regeln zu beachten: - Seien sie
aufmerksam und achten sie auch auf ihr Umfeld! - Legen sie immer ein
gesundes Misstrauen an den Tag! - Tragen sie Wertgegenstände immer
nah am Körper mit unmittelbarem Kontakt! - Achten sie insbesondere in
unübersichtlichen Situationen und im Gedränge auf ihre Wertsachen! -
Lassen sie ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt!

Falls es dennoch zu einem Diebstahl gekommen ist, melden sie sich
umgehend bei der nächsten Polizeidienststelle. Die Bundespolizei ist
rund um die Uhr über die kostenlose Hotline 0800 / 6 888 000
erreichbar. Vergessen werden sollte nie, auch die EC- bzw.
Kreditkarten zu sperren. Hierfür steht der kostenlose Notruf 116116
zur Verfügung.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Dresden
Holger Uhlitzsch
Telefon: +49 (0)351 - 81502 -2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea(at)polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1298110

Kontakt-Informationen:
Firma: Bundespolizeiinspektion Dresden

Ansprechpartner: BPOLI DD
Stadt: Dresden

Keywords (optional):
polizei, kriminalit-aet,

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