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Arnsberger Feuerwehr setzt Weg der Innovation konsequent fort

09.03.2016 - 09:36 | 1415091



(ots) -
Jahresbericht 2015: Brandschützer retteten über 164 Menschen aus
akuter Gefahr

Arnsberg. Die Feuerwehr der Stadt Arnsberg ging auch im Jahr 2015
den eingeschlagenen Weg der Innovation konsequent weiter und stellte
sich mit der Fortführung richtungsweisender Projekte zukunftsfähig
auf. "So wollen wir den Arnsbergerinnen und Arnsbergern auch künftig
als ein verlässlicher Partner der Gefahrenabwehr rund um die Uhr zur
Verfügung zu stehen.", so Wehrführer Bernd Löhr. Zudem retteten die
524 Angehörigen der Feuerwehr-Einsatzabteilung im Zuge ihrer
letztjährigen Einsätze 164 Menschen aus akuter Gefahr. Diese
Informationen und noch einige mehr liefert der Jahresbericht 2015,
den die Feuerwehr der Ruhrstadt jetzt vorlegte.

Gesamtpersonalbestand durch Jugendfeuerwehr leicht gestiegen

Die Gesamtzahl der Feuerwehrangehörigen in Arnsberg im Jahr 2015
gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Zählten im Jahr 2014
insgesamt 871 Feuerwehrmänner und -frauen zur Jugendfeuerwehr, der
Einsatz- und der Ehrenabteilung, so waren es zum Stichtag 31.12.2015
886. Dieser erfreuliche Anstieg ist der weiterhin positiven
Mitgliederentwicklung in der Jugendfeuerwehr zu verdanken, die nach
der Senkung des Eintrittsalters von 12 auf 10 Jahre eingesetzt hatte.
So versehen in der Arnsberger Jugendwehr derzeit 181 Jugendliche
ihren ehrenamtlichen Dienst, im Vorjahr waren dies nur 159 Mädchen
und Jungen. Im Einsatzdienst stehen 524 Männer und Frauen, ein
minimaler Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 529. Und mit 181
Angehörigen weist die Ehrenabteilung der Arnsberger Wehr gegenüber
dem Vorjahreswert von 183 einen so gut wie konstanten Bestand aus.

Trotz dieser insgesamt erfreulichen Entwicklung verschließen die
Verantwortlichen nicht die Augen vor den Herausforderungen, die die


Zukunft bereithält. Und daher beteiligt sich die Wehr beispielsweise
mit mehreren Funktionsträgern aktiv an dem Projekt "FeuerwEHRensache"
des NRW-Innenministeriums und des Verbandes der Feuerwehren in NRW.
In verschiedenen Arbeitsgruppen werden hier neuartige und nachhaltig
wirkende Instrumente für die langfristige Bestandssicherung der
Freiwilligen Feuerwehren in NRW erarbeitet.

Rettungsdienst sorgt für spürbare Steigerung der Einsatzzahlen

Die Zahl der Einsätze im Jahr 2015 ist mit insgesamt 8.869
gegenüber dem Vorjahr, in dem "nur" 7.285 Einsätze zu bewältigen
waren, spürbar gestiegen. Allein der Bereich des Rettungsdienstes
sorgte mit einem Sprung von 6.602 Einsätzen im Jahr 2014 auf 8.084
Alarme in 2015 für den Löwenanteil dieser Steigerung. Bei den übrigen
Einsatzarten sind lediglich moderate Anstiege zu verzeichnen: 156 mal
(Vorjahr: 145) mussten die Blauröcke zu Bränden und Explosionen und
334 mal (Vorjahr: 288) zu technischen Hilfeleistungen ausrücken.
Zudem erforderten 65 Alarme von Brandmeldeanlagen (Vorjahr: 67) den
Einsatz der Feuerwehr. Ein ständiges Ärgernis: In 68 Fällen (Vorjahr:
64) mussten die weit überwiegend ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte
zu böswilligen Alarmen ausrücken und hierfür ihre Freizeit opfern. In
den allermeisten Fällen können die Urheber dieser Alarme leider nicht
identifiziert werden. Dabei handelt es sich hierbei keineswegs um ein
"Kavalier-Delikt". Das Strafgesetzbuch sieht für solche Fälle eine
Haftstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor. Der Täter
oder die Täterin gilt nach einer Verurteilung zudem als vorbestraft,
was u.a. empfindliche Auswirkungen auf den eigenen Berufsweg oder die
Wahrnehmung öffentlicher Ämter haben kann. Schließlich mussten im
Jahr 2015 noch 162 (Vorjahr: 119) sonstige Einsätze bewältigt werden,
wobei allein rund 56% davon auf Brandsicherheitswachdienste
entfallen.

Mit innovativen Maßnahmen in die Zukunft

Die bereits im Jahr 2013 durchgängig etablierte Struktur der
insgesamt sechs Basislöschzüge, in denen jeweils zwei bis drei
Einheiten organisatorisch zusammengefasst sind hat sich im Jahr 2015
weiter gefestigt. Diese Löschzüge werden von einem
Basislöschzugführer geleitet. Ihm zur Seite stehen für jede Einheit
jeweils örtliche Löschzug- oder Löschgruppenführer. Diese Struktur
trägt dazu bei, die Führungsaufgaben in den Feuerwehr-Einheiten mit
einem gestrafften Personal-Pool wahrnehmen zu können. Für den
Basislöschzug 6 (Bruchhausen/Niedereimer) wurde der Bau eines
gemeinsamen Gerätehauses vorangetrieben, und mit der bevorstehenden
Übergabe der neuen Unterkunft geht erstmals in der Stadt Arnsberg ein
für mehrere Einheiten errichtetes Gerätehaus in Betrieb.

Ein weiteres Ziel der Arnsberger Wehr ist die Gewinnung von
Einsatzkräften mit Zuwanderungsgeschichte. Mit zahlreichen
Aktivitäten geht die Feuerwehr der Ruhr-Stadt auf diese
Mitbürgerinnen und Mitbürger zu, wobei sie auch die in mittlerweile
großer Zahl in Arnsberg Schutz suchenden Flüchtlinge in den Blick
nimmt. Und erste Interessenten aus diesen Reihen sprechen für den
Erfolg und die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahmen, denn die Feuerwehr
sollte idealerweise ein Spiegelbild der Gesellschaft sein, die sie zu
schützen beauftragt ist.

So stellt sich die Feuerwehr der Stadt Arnsberg mit vielen
innovativen Aktivitäten auf, um den Herausforderungen der Zukunft
wirksam begegnen zu können. Und dies tut sie in dem steten
Bewusstsein ihres Auftrags, der Arnsberger Bevölkerung das
größtmögliche Maß an Schutz und Sicherheit bieten zu können.

Der Jahresbericht 2015 steht auf der Homepage der Arnsberger
Feuerwehr www.feuerwehr-arnsberg.de unter der Rubrik "Wir über uns"
→ "Downloads" zum Herunterladen zur Verfügung.

(Quelle: Presse-Team der Feuerwehr Arnsberg)




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Arnsberg
Peter Krämer
Telefon: 0170/5804175
E-Mail: pressesprecher(at)feuerwehr-arnsberg.de
www.feuerwehr-arnsberg.de
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1415091

Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr Arnsberg

Ansprechpartner: FW-AR
Stadt: Arnsberg



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