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Gerümpel brennt in ehemaliger Papierfabrik

26.03.2016 - 21:52 | 1425468



(ots) - Ostersamstag, 26.03.2016, 19.47 Uhr, ehem.
Papierfabrik Hermes, Hafen

Am Abend wurde die Feuerwehr erneut zu einem Brand in der
ehemaligen Papierfabrik im Hafen gerufen. In der obersten Etage in
einem weit entfernt gelegenen Gebäudeteil brannte Gerümpel in einer
Lüftungsanlage. Durch schnelles Eingreifen der Kräfte konnte eine
Ausbreitung auf in der Nähe liegende Holzpaletten verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.

Kurz vor zwanzig Uhr meldeten Anwohner von der Blasiusstraße aus
Hamm hellen Feuerschein aus Richtung Hafen. Schnell wurde auch durch
Meldungen der Polizeileitstelle klar, dass es sich um die ehemalige
Papierfabrik handelte. Die schon alarmierte Feuerwache Hüttenstrasse
wurde durch Alarmstufenerhöhung aufgrund der eingegangenen Meldungen
durch die Feuerwache Münsterstrasse sowie Sonderfahrzeuge der
Umweltwache Posener Str. unterstützt. Der Anmarsch zur Einsatzstelle
gestaltete sich schwierig, weil zum Teil verbarrikadierte Tore und
Türen mit schweren Trenngeräten gewaltsam geöffnet werden mussten, um
zum Brandherd zu gelangen. Aufgrund der Weiträumigkeit setzten sich
im ersten Abmarsch mehrere Einsatztrupps unter Atemschutz mit
tragbaren Hochdrucklöschgeräten in Marsch. Sie konnten die etwa fünf
Quadratmeter große Fläche brennender Bauteile einer alten
Lüftungsanlage mit den Löschern so geschickt ablöschen, dass zum
einen eine Feuerausbreitung verhindert, und zum anderen das Verlegen
von Schläuchen über die weite Wegstrecke erspart blieb. Bei
Eintreffen der Polizei versuchten etwa ein Dutzend Jugendliche mit
ihren Rädern das Gelände zügig zu verlassen. Sie wurden angehalten
und die Personalien festgestellt. Ob Sie mit dem Brand in Verbindung
stehen ist nicht bekannt! Der Einsatz der etwa 30 Einsatzkräfte war
nach einer Stunde beendet!

Obwohl dieser Einsatz glimpflich endete, weist der Einsatzleiter


der Feuerwehr nochmal eindringlich darauf hin, dass nicht nur für die
Einsatzkräfte, sondern vor allem für Fremde der Aufenthalt in den
gesperrten Räumen lebensgefährlich ist. Durch fehlende
Treppenanlagen, tiefe Kabelschächte und große Deckendurchbrüche ist
vor allem in der Nacht bei absoluter Dunkelheit die Verletzungsgefahr
durch Abstürze eine große Gefahr für alle, die sich dort aufhalten.




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Düsseldorf
Pressedienst Feuerwehr Düsseldorf
Telefon: 0211.8920180
E-Mail: feuerwehr(at)duesseldorf.de
http://www.feuerwehr-duesseldorf.de
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1425468

Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr D

Ansprechpartner: FW-D
Stadt: Düsseldorf

Keywords (optional):
brand,

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