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Bundespolizistin durch aggressiven Schwarzfahrer verletzt

14.02.2017 - 11:00 | 1611027



(ots) - Gestern Nachmittag, gegen 16:25 Uhr,
wurden Bundespolizisten zur Identitätsfeststellung eines
unkooperativen Fahrgastes, der die Mitteldeutschen Regiobahn zwischen
Freiberg und Dresden nutzte, gerufen. Die Streife befand sich bereits
an Bord des Zuges und stellte einen jungen Mann fest, der trotz
wiederholter Belehrung eindeutig falsche Angaben zu seiner Person
machte. Daraufhin wurde ihm die Mitnahme zur Bundespolizeiwache im
Hauptbahnhof zur Feststellung der Identität eröffnet. Der Deutsche
reagierte daraufhin verbal aggressiv und steigerte seine Wortwahl bis
zur Erfüllung des Tatbestands der Beleidigung. Im weiteren Verlauf
versuchte er sich immer wieder den polizeilichen Maßnahmen durch
aggressives Wegdrängen und Wegschieben der Beamten zu entziehen.

Aufgrund seines Verhaltens mussten dem 24-Jährigen unter Anwendung
von Zwang Handfesseln angelegt werden. Doch damit nicht genug.
Unvermittelt versetzte der bereits polizeibekannte Freiberger der
Polizistin einen Kopfstoß in das Gesicht, gefolgt von weiteren
Beleidigungen "unter der Gürtellinie". Der junge Mann wurde unter
heftigster Gegenwehr und massiver Beleidigungen bis zum Eintreffen im
Hauptbahnhof Dresden fixiert.

Der Angreifer war derart rabiat und aufgebracht, dass
Polizeikräfte, die aus Anlass des Demonstrationsgeschehens in Dresden
am Hauptbahnhof eingesetzt waren, die Beamten bei Durchführung der
weiteren polizeilichen und strafprozessualen Maßnahmen unterstützten.

Da der Freiberger aufgrund seines Verhaltens leichtes Nasenbluten
aufwies, sollte er durch hinzugezogene Kräfte des Rettungsdienstes
ärztlich betreut werden. Aufgrund seines anhaltend aggressiven und
unberechenbaren Verhaltens wurde er jedoch in die psychiatrische
Abteilung eines Dresdner Krankenhauses eingeliefert.

Die Beamtin erlitt leichte Verletzungen und begab sich in


ärztliche Behandlung.

Gegen den 24-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen
versuchten Betruges, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte,
Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Ein Zusammenhang mit den zahlreichen demonstrativen Anlässen in
der Stadt Dresden bestand nicht.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: +49 (0)351 - 81502 -2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea(at)polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Dresden, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1611027

Kontakt-Informationen:
Firma: Bundespolizeiinspektion Dresden

Ansprechpartner: BPOLI DD
Stadt: Freital / Dresden

Keywords (optional):
polizei, kriminalit-aet,

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