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Kreispolizeibehörde Gütersloh mit drei innovativen Projekten auf dem 22. Deutschen Präventionstag in Hannover vertreten

16.06.2017 - 14:43 | 1672972



(ots) - Kreis Gütersloh - Am 19. und 20. Juni findet in
Hannover der 22. Deutsche Präventionstag statt. Die Schirmherrschaft
hat Ministerpräsident Stephan Weil übernommen.

Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress
speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie
angrenzender Präventionsbereiche. Es werden mehrere tausend Gäste,
haupt- oder ehrenamtlich tätige Verantwortungsträger aus Praxis,
Forschung und Politik erwartet.

Eine große Anzahl der angebotenen Vorträge und Veranstaltungen
widmet sich dem diesjährigen Schwerpunktthema "Prävention &
Integration". Wie kann Integration gelingen? Welchen Beitrag kann
Prävention (tatsächlich) leisten?

Das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz
(KK KP/O) der Kreispolizeibehörde Gütersloh betreut dort zusammen mit
seinen Projektpartnern Deutsches Rotes Kreuz (Kreisverband
Gütersloh), Schweizerisches Institut für Gewalteinschätzung und
Gedächtnistrainer Manfred Nöger (Bundesverband für Gedächtnistraining
e.V.) zwei Infostände.

An Stand 2060 informiert Kriminaloberkommissar Marco Hein
gemeinsam mit Manfred Nöger (Gedächtnistrainer im BvGT e.V.) und
Torsten Fischer (Fachberater der offenen Ehrenamts- und
Seniorenarbeit im DRK Kreisverband Gütersloh) über das gemeinsame
Projekt "MERKwürdig! Gedächtnistraining zur Kriminalprävention im
Kreis Gütersloh". In diesem Projekt wurden kriminalpräventive Inhalte
erstmalig mit dem Gedächtnistraining verknüpft. Es wurde eine Manual
erstellt, das die Kreispolizeibehörde Gütersloh interessierten
Gedächtnistrainern kostenlos zur Verfügung stellt. Darüber hinaus
wird bei Bundesverband für Gedächtnistraining e.V. in Kürze eine
bundesweite Fortbildung zu diesem Thema angeboten. Ebenfalls an
diesem Stand wird der diebstahlshemmende Gütersloher Fahrrad- und


Rollatorkorbdeckel (Gütersloher RKD) vorgestellt, den der Kriminologe
und Polizeiwissenschaftler Marco Hein erfunden hat. In dem Projekt
"Klappe zu - Tasche sicher" gelang es mit Hilfe der
Anti-Rost-Initiative Gütersloh e.V., die als Ratgeber fungierte,
einen Hersteller für die ersten Prototypen zu finden, ehe der Verein
WEISSER RING e.V. als Kooperationspartner gewonnen werden konnte.
Dieser unterstützte das Projekt sowohl in materieller Hinsicht aber
auch in Person von Ulrich Deppe und Norbert Legewie entscheidend.
Diesen gelang es den Wertkreis Gütersloh als Hersteller und das
Sanitätshaus Mitschke als bundesweiten Vertriebspartner
(www.mitschke24.de) zu finden. Der Gütersloher RKD schütz somit nun
bundesweit vor (Taschen-) Dieben.

An Stand 2061 informiert Kriminalhauptkommissar Torsten Lindahl
über das Projekt "Prävention beginnt bei Gelb". Bei diesem Projekt
zur Früherkennung islamistischer Radikalisierung kooperiert er mit
dem schweizerischen Institut für Gewalteinschätzung (SifG). Das SifG
wird in Hannover durch Dr. Daniele Lenzo, Leiter Fachstelle für
Gewaltprävention und Intervention der Stadt Zürich und Dr. Lothar
Janssen, Präsident des SIFG, vertreten. Zielgruppe dieses Projekts
ist der Personenkreis, der mit Menschen arbeitet, die für Propaganda
der radikalen Islamisten/Salafisten empfänglich sein könnten. Dieser
Personenkreis soll für Radikalisierungsgefahren sensibilisiert
werden. Torsten Lindahl bietet sich ihnen als Ansprechpartner an,
wenn sie bei einer Person aus ihrem Umfeld Beobachtungen machen, die
auf eine Radikalisierung hindeuten könnten. Das SifG hat mit dem
Radicalisation Profiling (RA-PROF) eine strukturierte Methode
(wissenschaftlicher Fragenbogen) entwickelt, um mögliche
Radikalisierungstendenzen frühzeitig zu erkennen. RA-PROF erlaubt es,
aufgrund einer raschen Auswertung in den Farben Rot (dringender
Handlungsbedarf), gelb (weiteres Nachfragen) oder Grün (zurzeit kein
dringender Handlungsbedarf), ein weiteres Vorgehen zu planen. Da
polizeiliches Handeln bei Gelb einsetzt, nennt sich dieses Projekt
"Prävention beginnt bei Gelb".

Ziel dieses Projekts ist es, möglichst viele Personen für das
Thema islamistische Radikalisierung zu sensibilisieren, einen
direkten Ansprechpartner anzubieten und ein Netzwerk aufzubauen, das
als Frühwarnsystem fungiert, um die Anfänge einer möglichen
Radikalisierung frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig dient es als
Schutz vor einer Stigmatisierung von muslimischen Betroffenen durch
Korrektur einer Falscheinschätzung aufgrund der gemachten
Beobachtungen.

RA-PROF wird in der Schweiz bereits von verschiedenen
Institutionen genutzt, u.a. von der Stadt Bern, Kantonspolizei
Zürich, Stadtpolizei Zürich, Polizei Zug, Polizei Basel und der
Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention der Stadt Winterthur.

Nähere Informationen zum Deutschen Präventionstag finden Sie unter
www.praeventionstag.de




Rückfragen bitte an:

Polizei Gütersloh
Pressestelle Polizei Gütersloh
Telefon: 05241 869 0
E-Mail: pressestelle.guetersloh(at)polizei.nrw.de

Original-Content von: Polizei Gütersloh, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1672972

Kontakt-Informationen:
Firma: Polizei G

Ansprechpartner: POL-GT
Stadt: Gütersloh

Keywords (optional):
polizei, kriminalit-aet,

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