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Tipps für heiße Sommertage

19.06.2017 - 11:12 | 1673968



(ots) -
Eine Rekord-Hitzewelle rollt auf uns zu. Am Donnerstag können die
Temperaturen auf bis zu 38 Grad steigen. Tausende Mönchengladbacher
suchen Abkühlung in Baggerseen und in den Freibädern unserer Stadt.
Der Hochsommer hat aber auch seine Schattenseiten. Vor allem ältere
Menschen, besonders die, die unter Herzproblemen leiden, bekommen oft
Probleme mit den hohen Temperaturen. Im Extremfall droht sogar ein
Hitzschlag mit Kreislaufkollaps. Müdigkeit, Schwindel, Muskelkrämpfe
oder Verwirrtheit können bei falschem Verhalten für Probleme sorgen,
genau wie ein Sonnenbrand. Damit solche Probleme erst gar nicht
auftreten, hier ein paar Tipps Ihrer Feuerwehr Mönchengladbach.

1. Viel trinken Viel trinken ist bei hohen Temperaturen sehr
wichtig, denn beim Schwitzen können schnell mehrere Liter Flüssigkeit
verloren gehen und damit auch große Mengen an Salzen, Magnesium und
anderen Elektrolyten, die dem Körper wieder zugeführt werden müssen.
Die richtige Getränkewahl ist wichtig: Zum Beispiel Mineralwasser
oder Fruchtsäfte, die auch miteinander gemischt werden können.
Ebenfalls sinnvoll (Ausnahme: Menschen mit Bluthochdruck) sind
Gemüsebrühen, die den hohen Kochsalzverlust bei starkem Schwitzen
ausgleichen. Abzuraten ist von alkoholischen Getränken in größeren
Mengen. Langfristig wird damit dem Körperkreislauf Flüssigkeit
entzogen, was für den Organismus eine unnötige Belastung darstellt.
Auch sollten die Getränke nicht zu kalt sein, da dies die
körpereigene Wärmeproduktion anregen kann. Auch Menschen, die wegen
einer Herzschwäche normalerweise nicht so viel trinken dürfen,
sollten an heißen Tagen ihre Trinkmenge etwas steigern. Wem die
ideale Menge unklar ist, der sollte dies am besten mit dem
behandelnden Arzt besprechen, rät die Deutsche Herzstiftung.

2. Verlegen Sie ihre Sporteinheit ins Wasser - aber ins richtige


Gewässer Hitze kann das Herz-Kreislauf-System massiv schwächen,
dennoch ist Bewegung auch im Sommer wichtig. Allerdings sollte man
sportliche Aktivitäten an wirklich heißen Tagen auf die frühen
Morgenstunden oder auf den späten Abend verschieben. Empfehlenswerte
Betätigungen sind zum Beispiel Schwimmen, Spaziergänge im kühleren
Wald oder eine kleine Fahrradtour, bei der einem der Fahrtwind
erfrischend um die Ohren bläst. Selbstverständlich sollte man nicht
mit Höchstleistungen beginnen, sondern dem Körper Zeit zum
Akklimatisieren lassen.

3. Schwimmen in natürlichen Gewässern - eine prickelnde aber
gefährliche Abkühlung! Leider werden auch natürliche Seen und
Baggerlöcher im Stadtgebiet aufgesucht. Das Naturschutzgebiet Vorster
Bruch ist zum Beispiel ein begehrtes, aber verbotenes Ziel. Nach
Auskunft des Niersverbandes besteht auch für die Niersseen und die
Niers ein Badeverbot. Verboten ist auch das Schwimmen in den
Baggerseen der Stadt. Da diese teilweise durch Grundwasser gespeist
werden, ändert sich ständig ihre Wassertemperatur. Auch Tiefen und
Sandboden ändern sich regelmäßig. Wenige Meter vom sicheren Ufer weg
herrschen oft "eisige" Wassertemperaturen - Badeunfälle durch
Kreislaufprobleme sind vorprogrammiert. Kommt es zu einem Unfall sind
Notrufeinrichtungen und Anfahrtswege für den Rettungsdienst selten
oder gar nicht vorhanden, der Badespaß kann in einer Katastrophe
enden. Baden in natürlichen Gewässern ist nur erlaubt, wenn es eine
Aufsicht gibt.

Wer also im Bereich Mönchengladbach ein natürliches Gewässer zum
schwimmen bevorzugt, hat am Kaarster Baggerloch im abgesicherten
Be-reich die Möglichkeit auf einen feucht fröhlichen Badespaß. Am
sichersten schwimmt man immer noch in den Freibädern unserer Stadt.
Hier stimmt die Aufsicht, die Wasserqualität und eine perfekte
Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Stadt garantiert eine
optimale Sicherheit.

4. Lassen Sie keine Personen und Tiere im Fahrzeug zurück In der
Sonne wird das Auto schnell zum Backofen. Bei einer Außentemperatur
von 30 Grad kann die Temperatur im Fahrzeug schon nach 30 Minuten auf
über 50 Grad steigen. Diese Temperatur kann tödliche Folgen haben und
ist bei Tieren ein Verstoß gegen die Tierschutz-Hundeverordnung. Wenn
Sie Personen und Tiere in dieser Notsituation bemerken, rufen Sie die
Polizei oder auch die Feuerwehr. Das Fahrzeug muss umgehend geöffnet
werden, falls der Fahrzeughalter oder Fahrer nicht schnell genug
gefunden werden kann. Allerdings muss nachweislich nach ihnen gesucht
werden.

Weitere Informationen: Pressebetreuung der Feuerwehr
Mönchengladbach: 02166 / 9786535




Rückfragen bitte an:

Stadt Mönchengladbach
Fachbereich 37 - Feuerwehr
Führungs- und Lagezentrum
Stockholtweg 132
41238 Mönchengladbach
Telefon: 02166/9989-0
Fax: 02166/9989-2114
Pressebetreuung: 02166/9786535
E-Mail: leitstelle.feuerwehr(at)moenchengladbach.de
http://www.feuerwehr-mg.de/

Original-Content von: Feuerwehr Mönchengladbach, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
http://

1673968

Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr M

Ansprechpartner: FW-MG
Stadt: Mönchengladbach, 19.06.2017 Stadtgebiet Mönchengladbach



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