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Herbstgefahren im Straßenverkehr

01.11.2017 - 08:34 | 1760506



(ots) -
Polizei und Verkehrswacht zeigen Herbstgefahren auf u n d weisen
auf neue Ahndungen hin Schon lange hat der Herbst bei uns Einzug
gehalten und wir möchten, wie in jedem Jahr, auf die immer
wiederkehrenden Gefahren des Herbstes und nahen Winters hinweisen.
Dies wollen wir hier, ohne Vollständigkeit zu garantieren, mit einem
Fragenkatalog tun, den wir auch gleichzeitig kurz beantworten. >>
Fahren Sie schon mit Winterbereifung oder wenigstens Ganzjahrsreifen?
Bedenken Sie, dass die Bodenhaftung bereits ab plus sieben Grad
Celsius mit Winterbereifung deutlich besser ist als mit Sommerreifen.
Ganzjahresreifen sind eine Kompromisslösung, nicht aber, wenn Sie
z.B. in den Harz fahren. Profiltiefe: Diese sollte (trotz der
gesetzlichen Vorgaben) möglichst nicht unter 3-4 Millimetern liegen,
da die Reifen ihrer wesentlichen Aufgaben sonst nicht gerecht werden
können. >> Haben Sie Ihre Scheibenwaschanlage (mit Frostschutz)
aufgefüllt? Häufiger als im Sommer benötigen Sie nun
Scheibenwaschwasser, um immer eine gute Sicht zu gewährleisten und
achten Sie darauf, dass sie Ihnen nicht über Nacht plötzlich
einfriert >> Denken Sie beim schnellen Fahren daran, dass eine nasse
und verschmutzte Fahrbahn wie Schmierseife wirkt? Nässe, vor allem in
Verbindung mit Blättern, Staub oder gar dicken "Erdplacken" von
landwirtschaftlichen Fahrzeugen, macht aus der Fahr- eine Rutschbahn.
Dies sollten vor allem die noch letzten verbleibenden Motorradfahrer
bedenken. Für sie kann es lebensbedrohlich werden. >> Denken Sie
eigentlich auch daran, dass bei 100 km/h im Dunkeln plötzlich ein
land- oder forstwirtschafliches Fahrzeug vor Ihnen auftauchen könnte?
Herbstzeit ist immer auch Erntezeit. Der Mais ist weitestgehend
abgeerntet, die Kartoffeln eben falls und als nächstes folgt die
Rübenernte. Zu jeder Tages- und Nachtzeit müssen wir derzeit mit


Erntefahrzeugen rechen, die zum Einen die Straßen erheblich
verschmutzen und zum Anderen deutlich langsamer als wir unterwegs
sind. >> Haben Sie Ihre Beleuchtungseinrichtungen überprüft? Gerade
jetzt, in der so genannten "Dunklen Jahreszeit" ist es von besonderer
Bedeutung, dass alle Beleuchtungseinrichtungen voll funktionsfähig
sind...dazu zählen auch blinde Scheinwerfer reflektoren oder -gläser.
Diese eindringliche Bitte richten wir hiermit auch insbesondere an
alle land- und fortswirtschaftlichen Betriebe, da hier zuweilen die
Rückleuchten eher "Funzeln" ähneln. Achtung: Gerade für Radfahrer
kann eine funktionierende Beleuchtung so wichtig, wie eine
Lebensversicherung sein, da es insbesondere bei Ihnen um das "Gesehen
werden" geht. >> Wissen Sie eigentlich, wo sich bei Ihrem Auto die
Schalter für Nebelscheinwerfer und -schlussleuchte befinden und wann
sie eingeschaltet werden werden dürfen? Die Schalter sind in der
Regel in die Lichtschalter integriert. Wie hier am Beispiel eines
deutschen Automobilherstellers zu sehen. Links unten das Symbol für
die Nebelscheinwerfer. Die Nebelscheinwerfer werden durch
"einmaliges" Herausziehen des Schalters aktiviert. Zieht man diesen
weiter heraus, so wird die Nebelschlussleuchte eingeschaltet. Daneben
sehen Sie die die im Display angezeigten Piktogramme bei
Aktivschaltung. Beachte: Nebelscheinwerfer sollten nur bei
erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen
zugeschaltet werden. Die Schlussleuchte hingegen darf nur dann
zugeschaltet werden, wenn die Sichtweite durch Nebel (ausschließlich
durch Nebel) weniger als 50 Meter beträgt. >> Denken Sie an plötzlich
auftretende Nebelbänke, reagieren Sie nicht panisch und abrupt,
sondern verringern Sie Ihre Geschwindigkeit zunächst durch Gas
wegnehmen, dann umsichtiges Bremsen (Denken Sie an Ihren Hintermann)
>> Denken Sie an die typischen Herbststürme und plötzlich
auftretende, seitliche Windböen. Halten Sie Ihr Lankrad i m m e r mit
beiden Händen. >> Gerade jetzt sollten Sie ggf. eine Sonnenbrille im
Fahrzeug haben, denn Sie werden tagsüber immer wieder mit
tiefstehender Sonne konfrontiert werden, die Ihnen zeitweilig total
die Sicht nimmt >> Verändern Sie Ihre Fahrgewohnheiten, wenn Sie
Wildwechselschilder sehen? Die meisten von uns wahrscheinlich eher
nicht...ich im Übrigen immer, ich beobachte nicht nur die Straße,
sondern auch die Seitenräume, denn.... Wildtiere kenne und beachten
keine Verkehrsregeln, sie kennen auch nicht den Unterschied zwischen
Sommer- und Winterzeit, sondern handeln instinktiv und orientieren
sich lediglich an Tages- und Nachtzeiten, bzw. der Dämmerung und
folgen ihrem Nahrungs- oder Fortpflanzungstrieb. >> Wie handeln Sie,
wenn plötzlich Wild auf der Fahrbahn auftaucht? Hupen Sie erst mal,
keine Lichthupe oder Fernlicht schalten, damit blenden Sie das Wild.
Sie sollten jedenfalls nicht plötzlich ausweichen, sondern deutlich
Ihre Geschwindigkeit drosseln, Gas wegnehmen, möglichst bremsen,
notfalls eine Vollbremsung machen (beachten Sie dabei nachfolgende
Fahrzeuge). Halten Sie das Lenkrad mit beiden Händen fest und gerade.
Drücken Sie sich fest in Ihren Sitz, Kopf an die Kopfstütze, Arme
nicht durch strecken, leicht angewinkelt. Sollte das Tier die Straße
verlassen, nicht gleich wieder Gas geben, oft folgen weitere Tiere.
>> Was, wenn es zu einem Wildunfall auf der Landstraße kommt? 1.
Warnblinker einschalten 2. Fahrzeug an den Fahrbahnrand lenken 3.
Ggf. sofort einen Notruf absetzen 4. Warnweste noch im Fahrzeug
anziehen 5. Unter Beachtung des Verkehrs aussteigen und das
Warndreieck mindestens 50 Meter hinter dem Fahrzeug am Fahrbahnrand
aufstellen 6. Liegt das Tier (tot) auf der Straße, möglichst mit
Handschuhen von der Fahrbahn ziehen. Verletzte Tiere sollten Sie
nicht anfassen aber dafür den Fahrverkehr warnen. 7. Anschließend
nicht ins Fahrzeug setzen, sondern abseits der Straße in Sicherheit
positionieren Achtung: Nachts sollten Sie, wenn Sie allein unterwegs
sind, ggf. weiter fahren, wenn Sie sicher sind, dass das tote Tier
nicht auf der Fahrbahn liegt und anschließend den Notruf wählen. Hier
noch die aktuellen Gesetzesänderungen in Kürze: >> Rettungsgasse:
Nichtbeachtung der Bildung der Rettungsgasse kostet nun ab 200EUR
Bußgeld, anstatt bisheriger 20EUR .Bei Behinderung von
Einsatzfahrzeugen sogar 280EUR. Hinzu kommen im 2. Fall 2 Punkte und
1 Monat Fahrverbot >> Handyverbot: Das Gesetzt ist ausgeweitet worden
auf Tabletts und Laptops etc. Fahrradfahrer zahlen nun 55 EUR anstatt
bisher 25 EUR Kraftfahrzeugführer zahlen nun 100EUR statt bisher
60EUR Bußgeld und erhalten 1 Punkt in Flensburg, bei Gefährdung oder
Unfall 2 Punkte Wir wünschen Ihnen allen eine gute Fahrt durch Herbst
und Winter Ihr Verkehrssicherheitsberater




Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Gifhorn
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Reuter
Telefon: + 49 (0)5371 / 980-104
Fax: + 49 (0)5371 / 980-130
E-Mail: pressestelle(at)pi-gf.polizei.niedersachsen.de

Original-Content von: Polizeiinspektion Gifhorn, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

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Kontakt-Informationen:
Firma: Polizeiinspektion Gifhorn

Ansprechpartner: POL-GF
Stadt: Gifhorn

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polizei, kriminalit-aet,

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