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Kohlenmonoxid verursacht Feuerwehreinsatz - Verletzte Bewohner durch Rettungsdienst Besatzung aus Wohnung gerettet

12.01.2018 - 15:49 | 1810261



(ots) - Freitag, 12. Januar 2018, 11.23 Uhr,
Benzenbergstraße, Unterbilk

Eine Rettungswagenbesatzung des Malteser Hilfsdienstes wurde beim
Betreten einer Wohnung durch einen Kohlenmonoxidwarner auf das
gefährliche Gas aufmerksam gemacht. Sofort retteten die beiden
Notfallsanitäter das ältere Ehepaar aus der Wohnung im fünften
Obergeschoss, öffnete beim Verlassen die Fenster und alarmierte die
Feuerwehr. Vermutlich durch einen Defekt an einer Heizungsanlage kam
es zu dem Austritt. Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf trennte das
Gebäude vorläufig von der Gasversorgung. Die beiden Bewohner kamen
zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Am frühen Freitagmittag wurde der Leitstelle der Feuerwehr
Düsseldorf ein internistischer Notfall in einer Wohnung auf der
Benzenbergstraße gemeldet. Als die Rettungswagenbesatzung bereits
vier Minuten später in Unterbilk eintraf, schlug beim Betreten der
Wohnung im fünften Obergeschoss sofort der Kohlenmonoxidwarner am EKG
der Besatzung Alarm. Daraufhin reagierten die Notfallsanitäter des
Malteser Hilfsdienstes besonnen und richtig - das ältere Ehepaar
wurde sofort aus dem Haus geführt, dabei öffnete die Besatzung noch
die Fenster und alarmierte anschließend die Einheiten der Feuerwehr
nach. Als diese bereits wenige Minuten später das Haus betraten,
konnte in der betroffenen Wohnung noch ein erhöhter Wert des giftigen
und geruchslosen Gases festgestellt werden. Die Feuerwehr evakuierte
für die weiteren Messungen erst mal das gesamte Gebäude und
kontrollierte dann die Wohnungen. Die bereits angelaufenen
Lüftungsmaßnahmen zeigten schnell Erfolg, sodass wenig später kein
weiteres Kohlenmonoxid festgestellt werden konnte. Mitarbeiter der
Stadtwerke Düsseldorf trennten dann im weiteren Verlauf das gesamte
Gebäude von der Gasversorgung, da die genaue Austrittsstelle nicht


lokalisiert werden konnte. Der Bezirksschornsteinfeger setzte die
Heizungsanlage bis zur endgültigen Überprüfung durch eine Fachfirma
außer Betrieb. Das gerettete Ehepaar behandelte der Notarzt vor Ort,
anschließend erfolgte der Transport in eine Düsseldorfer
Spezialklinik. Die restlichen Bewohner waren unverletzt und konnten
nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurück.
Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für die 34 Einsatzkräfte
von Feuerwehr und Rettungsdienst beendet.

Info CO-Warner im Rettungsdienst: Die Feuerwehr Düsseldorf setzt
bereits seit 2012 Kohlenmonoxidwarner ein. Die Geräte sind am EKG des
Rettungsdiensts befestigt und warnen wie hier in dem Fall, frühzeitig
vor dem geruchlosen und hochgiftigen Gas.

Informationen zu Kohlenmonoxid: Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-,
geruch- und geschmackloses sowie giftiges und brennbares Gas. Es
entsteht unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung von
kohlenstoffhaltigen Stoffen bei unzureichender Sauerstoffzufuhr
(Erdgas, Holz, Benzin sowie Diesel usw.). Bei Raumtemperatur ist
Kohlenstoffmonoxid ungefähr gleicht schwer wie Luft und sammelt sich
weder am Boden noch an der Decke.

Symptome einer Kohlenstoffmonoxidvergiftung: - Kopfschmerzen -
Übelkeit - Schwindelgefühl - In schlimmen Fällen Verwirrungszustände
- Bewusstlosigkeit bis hin zum Tode - Die Haut der Betroffenen ist
eher rosa

Maßnahmen bei Verdacht auf CO-Vergiftung Sollten Symptome
auftreten die auf eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung schließen lassen,
sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden: - Alarmieren sie die
Feuerwehr und den Rettungsdienst - Sorgen sie umgehend für frische
Luft durch Öffnen von Fenster und Türen - Schalten sie Geräte in
denen Verbrennungsprozesse ablaufen ab (z.B. Heizung, Therme) -
Verlassen sie schnellstmöglich die Wohnung und warnen sie anderen
Personen in der Wohnung sowie dem Haus Schutzmaßnahmen im Haushalt: -
Die häufigsten Ursachen bzw. Gründe für eine
Kohlenstoffmonoxidvergiftung liegen vor allem in defekten oder
unzureichend gewartete Heizungsanlagen, Gasthermen oder Abluftwegen.
Es ist daher besonders wichtig, dass diese und andere Geräte in denen
Verbrennungsprozesse stattfinden regelmäßig von Fachleuten überprüft
werden. Dazu zählen insbesondere: · Gasthermen, Durchlauferhitzer
oder andere mit Gas betriebene Geräte · Heizungsanlagen die fossile
Brennstoffe (Öl, Holz, Gas) verbrennen · Schornsteine und sonstige
Ab- und Zuluftwege

Folgende Hinweise sollten beachtet werden: · Autos sollten niemals
mit laufendem Motor in eine Garage gestellt werden, auch wenn das
Garagentor geöffnet ist · Gas-Backrohre sollten niemals zum Heizen
zweckenfremdet weden · Verwenden Sie Holzkohle-Grills niemals
innerhalb von Gebäuden · Mit Benzin betriebene Geräte wie
beispielsweise Rasenmäher, Kettensägen oder Motoren niemals im
Innenraum benutzen




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Düsseldorf
Pressesprecher
Christopher Schuster
Telefon: 0211.8920180
E-Mail: christopher.schuster(at)duesseldorf.de
http://www.feuerwehr-duesseldorf.de

Original-Content von: Feuerwehr Düsseldorf, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1810261

Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr D

Ansprechpartner: FW-D
Stadt: Düsseldorf



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