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Überörtliche Hilfe - Tauchereinsatz //

Schwimmer in Datteln tödlich verunglückt // Hinweise Baden im Kanal

03.08.2018 - 10:23 | 1948059



(ots) -
Nachdem die Feuerwehrtaucher bereits am Nachmittag im Dortmunder
Kanal im Einsatz waren, wurde die Taucherstaffel gestern Abend gegen
23:00 Uhr erneut mit dem Alarmierungsstichwort "Person im Wasser" zur
Unterstützung der Feuerwehr Datteln angefordert. Ein Schwimmer ist
nach der Aussage eines Augenzeugen nicht wieder aus dem Wasser des
örtlichen Kanals aufgetaucht.

Es wurde umgehend eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion durch
die örtlichen Einsatzkräfte eingeleitet. Die Feuerwehr Dortmund
unterstützte die Personensuche im Wasser durch zwei Einsatztaucher
der Spezialeinheit Wasserrettung. Nach ungefähr 30 Minuten wurde eine
leblose Person aus dem Wasser des Schleusenbereiches geborgen. Um die
Arbeiten der Feuerwehr nicht zu gefährden, ist die Schiffahrtsstraße
des betroffenen Bereiches durch das zuständige Wasser- und
Schiffahrtsamt gesperrt worden.

Die Feuerwehr Dortmund war mit insgesamt 7 Einsatzkräften der
Taucherstaffel und Spezialausrüstung vor Ort.

Baden im Kanal - was muss beachtet werden:

Wasser zieht Menschen an. Wasserstraßen mit ihrem hohen Freizeit-
und Erholungswert bilden da keine Ausnahme. Regelmäßig im Sommer
werden Flüsse und Kanäle, die eigentlich Verkehrswege sind, zum Baden
und Schwimmen genutzt. Aber das Baden in einer Schifffahrtsstraße
birgt Gefahren, die man kennen sollte. Hier die Antworten auf Fragen,
die uns in diesem Zusammenhang häufig gestellt werden.

Darf ich im Kanal baden?

Das Baden im Kanal wird grundsätzlich geduldet, ist aber in
bestimmten Bereichen verboten.

Wo darf ich nicht baden?

- 100m ober- und unterhalb von Brücken,
- im Bereich von Wehren und Hafenanlagen und
- im Schleusenbereich

ist das Baden nach Binnenschifffahrtsstraßenordnung verboten.



Warum ist das Baden in bestimmten Bereichen verboten?

In Vorhäfen von Schleusen entsteht beim Füllen und Leeren der
Schleusenkammer eine erhebliche Sogwirkung bzw. Strömungen, denen
sich selbst geübte Schwimmer nicht entziehen können.

Im Bereich von Wehren lässt das Wasser, das über die Wehrtreppe
fließt, sogar eine permanente Sogwirkung bzw. Strömung entstehen.

Wie reagiert der Schiffsführer?

Der Binnenschiffer steuert sein Schiff vom Heck aus, d.h. er hat
eine Schiffslänge von über 100 m vor sich. Einen Schwimmer in dieser
Distanz kann er nicht wahrnehmen. Wenn er aus einer oder in eine
Schleusenkammer heraus- oder hinein- oder unter einer Brücke
hindurchfährt, muss er sich voll auf das Schiffsmanöver
konzentrieren. Schwimmer in Vorhäfen von Schleusen oder im Bereich
von Brücken bedeuten eine enorme zusätzliche Belastung.

Was passiert, wenn ich den Schiffen zu nahe komme?

Schiffe mit spitzem Bug verdrängen das Wasser zur Seite. So
entsteht eine Bugwelle, die den Schwimmer rechts oder links vom Bug
abtreiben lässt und ggf. an die steinige Uferböschung oder Spundwand
drücken kann.

Durch die Vorwärtsbewegung des Schiffes und die Arbeit der
Schiffsschraube entsteht ein starker Sog.

Der Schwimmer, der sich in Höhe des Schiffes befindet, kann leicht
in Richtung Schiffsschraube gezogen werden.

Schiffe mit stumpfen Bug (z.B. Schubschiffe) verdrängen das Wasser
zuerst nach unten, bevor die Bugwelle entsteht. Der Schwimmer wird
unter den Schiffsrumpf gezogen.

Rechnet man bei einer Wassertiefe von 4,00 m die Abladetiefe des
Schiffes von 2,80 m und das dynamische Absinken des Schiffes von
einigen Dezimetern ab, bleiben dem Schwimmer nicht mehr als eine
Handvoll Wasser unterm Kiel. Er wird zwangsläufig vom Schiffsrumpf
erfasst, mit zumeist tödlichen Folgen.

Die Annäherung an Schiffe ist nach
Binnenschifffahrtsstraßenordnung verboten.

Kann ein Schiff bremsen?

Schiffe fahren auf dem Kanal mit einer Geschwindigkeit von bis zu
10 - 12 Stundenkilometern. Sie können nicht bremsen, sondern
lediglich alle Maschinen rückwärts laufen lassen und kommen dann erst
nach bis zu 500 Metern zum Stehen.

Warum ist das Springen von Brücken gefährlich?

Die Wassertiefe im Kanal misst maximal 4 - 5 m. Wenn Sie
beispielweise von einem 22 m hohen Brückenbogen springen, drohen
durch den Aufprall tödliche Verletzungen.

Aber auch weniger große Höhen sind gefährlich. Im Wasser treibende
Gegenstände wie z.B. leere Flaschen oder spitze Holzstücke werden
leicht übersehen. Sie befinden sich gerade häufig im Brückenbereich
unter der Wasseroberfläche und bergen erhebliche Verletzungsgefahr.

Muss ich mit Strafe rechnen?

Die Wasserschutzpolizeit ist besonders in der Ferienzeit verstärkt
im Einsatz und ahndet Fehlverhalten rigoros mit Ordnungswidrigkeits-
oder Strafverfahren. Sie müssen mit Platzverweisen, Verwarnungen und
Bußgeldern rechnen.




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Dortmund
Pressesprecher
André Lüddecke
Telefon: (0231) 845 - 5000
E-Mail: 37pressestelle(at)stadtdo.de
www.feuerwehr.dortmund.de

Original-Content von: Feuerwehr Dortmund, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1948059

Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr Dortmund

Ansprechpartner: FW-DO
Stadt: Dortmund



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