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Mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen gefasst - Bundespolizei ermittelt gegen Inder und Pakistaner

08.10.2018 - 15:17 | 1992279



(ots) -
Die Bundespolizei ist am Wochenende (6./7. Oktober) mit drei
mutmaßlichen Schleusern beschäftigt gewesen: Die Männer aus Indien
und Pakistan werden jeweils beschuldigt, nahe Mittenwald mehrere
Landsleute illegal über die deutsch-österreichische Grenze gebracht
zu haben.

In der Nacht von Sonntag auf Montag stoppten die Bundespolizisten
auf der B2 bei Mittenwald einen Wagen mit deutscher Zulassung. Im
Auto befanden sich vier Männer indischer Herkunft, wobei sich
lediglich der Fahrer ordnungsgemäß ausweisen konnte. Die Beamten
nahmen den 28-Jährigen, der in Baden-Württemberg einen festen
Wohnsitz hat, wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern
fest. Für weitergehende Ermittlungen wurde er zusammen mit seinen
Begleitern, 38, 25 und 24 Jahre alt, zur zuständigen
Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht. Dort dauern die
Nachforschungen zu den Hintergründen der Fahrt noch an.

Ins Gefängnis sind zwei Pakistaner am Samstag eingeliefert worden.
Sie wurden in München in die Justizvollzugsanstalt gebracht, da das
Amtsgericht für die mutmaßlichen Schleuser bereits die
Untersuchungshaft angeordnet hat. Die Bundespolizei hielt den
Pkw-Fahrer und seinen Beifahrer ebenfalls auf der B2 nahe Mittenwald
an. In dem Auto mit italienischen Kennzeichen befanden sich drei
weitere pakistanische Insassen. Die erforderlichen Papiere für den
beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland konnten nur der 26- jährige
Fahrer und der 28-jährige Beifahrer bei der Grenzkontrolle vorzeigen.
Nach ersten Erkenntnissen der Rosenheimer Bundespolizei hatten sich
die pakistanischen Staatsangehörigen in der Vergangenheit schon
einmal in Deutschland aufgehalten, waren dann aber offenbar wieder
ins Ausland verzogen. Für die erneute Einreise ins Bundesgebiet
verfügten die Migranten nicht über die erforderlichen Genehmigungen.


Daher wurden sie wegen ihrer versuchten illegalen Einreisen angezeigt
und an die zuständigen Ausländerbehörden weitergeleitet. Diese werden
voraussichtlich schon bald über die Fortsetzung des Aufenthalts oder
die Ausweisung der Pakistaner entscheiden.




Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea(at)polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 410
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

1992279

Kontakt-Informationen:
Firma: Bundespolizeidirektion M

Ansprechpartner: Bundespolizeidirektion München
Stadt: Mittenwald / Rosenheim

Keywords (optional):
polizei, kriminalit-aet,

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