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Malsch - Großbrand im Industriegebiet fordert über 170 Einsatzkräfte - 2 Pressemeldung

26.11.2018 - 17:24 | 2026319



(ots) - Ein Großbrand im Industriegebiet in
Malsch (Kreis Karlsruhe) forderte am Montag ein Großaufgebot von über
170 Einsatzkräften. Die Rauchentwicklung war kilometerweit sichtbar.
Betroffene Personen wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu
halten.

Die Freiwillige Feuerwehr Malsch wurde gegen 10 Uhr in die
Daimlerstraße nach Malsch alarmiert. In einem dortigen "Swinger Club"
konnte beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eine
Rauchentwicklung im Gebäudeinneren festgestellt werden.

Mehrere Trupps gingen daraufhin unter Atemschutz in das Gebäude
vor und konnten einen Brand im Bereich der dortigen Sauna ausmachen.
Der Brand hatte sich jedoch bereits über den Zwischenboden, bis unter
die Dachhaut ausgebreitet. Im Innenangriff konnte daher keine
Brandbekämpfung vollzogen werden, da durch den Zwischenboden und die
Isolierung und Dämmmaterialien kein Zugang zum Brandherd möglich war.

In der Folge wurde der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr
Ettlingen nachgefordert. Mit der Drehleiter wurde anschließend
versucht von oben einen Zugang mittels Trennschleifer über die
Blechverschalung der Dachhaut zu bekommen. Parallel hierzu wurde eine
Riegelstellung zur direkt angrenzenden KFZ-Werkstatthalle aufgebaut.

Das Feuer breitete sich allerdings unter dem Dach rasend schnell
aus und fraß sich durch die Dämmmaterialien, was eine starke,
schwarze Rauchwolke zur Folge hatte. Die Rauchwolke setzte sich im
Industriegebiet, der in der Nähe verlaufenden Autobahn A5 und den
umliegenden Ortschaften fest in Windrichtung fest. Deshalb wurden die
betroffenen Bewohner über Rundfunkdurchsagen gebeten, Fenster und
Türen geschlossen zu halten und unbedingt in den Gebäuden zu bleiben.
Auch über die Warn-App NINA wurde eine entsprechende Meldung
veranlasst.



In diesem Zuge wurde auch der Gefahrgutzug mit der Messgruppe
alarmiert. Dieser führte mehrere Messungen im Industriegebiet durch
um eine Gefahr für die dort ansässigen Firmen im Betrieb
auszuschließen. Mehrere direkt im Rauch liegende Firmen entschieden
selbständig ihre Mitarbeiter für diesen Tag in den Feierabend zu
schicken.

Für betroffene Personen, Anwohner und Firmenmitarbeiter wurde im
Bürgerhaus in Malsch eine Sammelstelle eingerichtet. Dort wurden
insgesamt 11 Mitarbeiter (Stand Montagnachmittag) mehrerer
umliegender Firmen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation behandelt.

Im weiteren Verlauf der Löscharbeiten wurden insgesamt zwei Bagger
angefordert, welche an mehreren Stellen das Dach des Gebäudes
einrissen. Anschließend konnte das Feuer aktiv bekämpft werden.
Hierzu wurde auch die Drehleiter der Feuerwehr Durmersheim
nachgefordert. Diese Maßnahme zeigte schnell Wirkung und der Brand
konnte dadurch unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten
zogen sich allerdings bis in die späten Abendstunden hin. Die Höhe
des entstandenen Sachschadens ist aktuell noch unbekannt. Die
Kriminalpolizei hat zudem die Ermittlungen bzgl. der Brandursache
aufgenommen.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Malsch,
Ettlingen und Rheinstetten. Der Gefahrgutzug war mit dem Messtrupp
(bestehend aus: Feuerwehr Rheinstetten, Ettlingen-Bruchhausen &
-Stadt, sowie Bretten) im Einsatz. Zur Überlandhilfe mit der
Drehleiter und Atemschutzgeräteträgern alarmiert, wurden die
Freiwilligen Feuerwehren aus Durmersheim, Rastatt und Muggensturm.
Insgesamt waren etwa 120 Feuerwehreinsatzkräfte unter der Leitung des
Einsatzleiters der Feuerwehr Malsch, Gernot Schneider, im Einsatz.
Zusätzlich machten sich die beiden stellvertretenden
Kreisbrandmeister Werner Rüssel und Jürgen Bordt ein Bild der Lage.
Das Technische Hilfswerk Karlsruhe war mit einem Fachberater vor Ort.

Der Rettungsdienst war mit insgesamt vier Rettungswagen, einem
Notarzt, zwei organisatorischen Leitern und einem leitenden Notarzt
im Einsatz. Die Bereitschaften aus Malsch (+ Sozialer Dienst),
Spessart, Ettlingen, Völkersbach und Bruchhausen waren ebenfalls vor
Ort. Insgesamt waren hier 30 Rettungskräfte tätig. Die Polizei war
mit etwa 20 Beamten im Einsatz.




Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe
Pressesprecher
Fabian Geier
Telefon: 0721 / 936 840 40
Mobil: 0171 / 3220 732
E-Mail: feuerwehr.pressestelle.kfvka1(at)gmx.de
Internet: http://www.kfv-ka.de

Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

2026319

Kontakt-Informationen:
Firma: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe

Ansprechpartner: FW-KA
Stadt: Malsch/Karlsruhe



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