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Einsatzbilanz am Tag des Notrufs der Feuerwehr Iserlohn

12.02.2019 - 11:27 | 2075859



(ots) -
Der gestrige Tag des Notrufs war für die Feuerwehr Iserlohn mit
vielen Einsätzen verbunden. Besonders die Kolleginnen und Kollegen im
Rettungsdienst konnten sich in der 24-Stundenschicht kaum eine
Ruhephase gönnen. Sage und schreibe 60 Einsätze mussten durch die
Rettungswagen (RTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und
Krankentransportwagen (KTW) gefahren werden. Dieses Einsatzaufkommen
kann die Feuerwehr Iserlohn nicht selbst bewältigen. Daher werden in
solchen Fällen auswärtige Rettungskräfte zu Hilfe gerufen. So halfen
Rettungsdienste aus Hemer, Menden, Altena und Hagen in Iserlohn aus.
Besonders der Brand an der Bieler Straße, mit den Verletzten und den
zu betreuenden Personen, forderte auch den Rettungsdienst. Im
Bedarfsfall helfen Iserlohner Rettungskräfte natürlich auch in
anderen Städten aus.

Weitere Einsätze gab es für die Kräfte der Berufs- und
Freiwilligen Feuerwehr im Bereich des Brandschutzes und der
technischen Hilfeleistung.

Um 09.26 Uhr musste das Tanklöschfahrzeug (TLF) der
Berufsfeuerwehr (BF) zur Lechschotte. Da am frühen Morgen bereits
alle RTW der Feuerwehr Iserlohn im Einsatz waren, musste das TLF als
sogenannter "First Resonder" die Erstversorgung übernehmen, um den
Patienten dann dem auswärtigen RTW zu übergeben. Um 09.40 Uhr rückten
das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und der Gerätewagen Öl (GW-Öl)
der BF zur Rathausstraße aus. Nach einem Verkehrsunfall liefen dort
größere Mengen Öl und Betriebsstoffe aus. Das auslaufende Öl wurde
mit Bindemittel abgestreut. Zur weiteren Reinigung der Fahrbahn wurde
ein Fachunternehmen bestellt. Um 10.21 Uhr rückte das HLF zum
Seilersee aus. Ein Baum drohte nach Aussage eines Anrufers auf einen
Gehweg zu stürzen. Hier übernahmen die Kollegen der Stadtbetriebe
Iserlohn / Hemer die Einsatzstelle. Um 10.46 Uhr gab die


Brandmeldeanlage des Berufskollegs an der Hansaallee in der
Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Iserlohn Alarm. Bei Eintreffen
des Löschzugs (LZ) der BF und der Löschgruppe (LG) Stadtmitte der
Freiwilligen Feuerwehr (FF) wurde ein eingeschlagener
Druckknopfmelder als Auslösegrund erkundet. Hierbei handelte es sich
um eine böswillige Alarmierung der Feuerwehr und diese wird
strafrechtlich auch verfolgt. Um 14.08 Uhr wurden der Rüstzug (RZ)
der BF, der Rettungsdienst und die Löschgruppen Bremke / Iserlohner
Heide der FF zur Seilerseestraße alarmiert. Gemeldet wurde ein
Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person und mehreren
Verletzten. Die eingeklemmte Person bestätigte sich nicht. Allerdings
mussten zwei verletzte Personen durch den Rettungsdienst in ein
Krankenhaus transportiert werden. Die Einsatzkräfte sicherten die
Unfallstelle ab. Um 16.41 Uhr rückten die Einsatzkräfte zur Bieler
Straße aus. Hier brannte im vierten Obergeschoss eine Wohnung. Im
Einsatz waren der LZ der BF, der Rettungsdienst, auch mit auswärtiger
Hilfe und die Löschgruppen Bremke / Iserlohner Heide, Obergrüne,
Untergrüne der FF und die zweite Drehleiter der Feuerwehr Iserlohn,
die bei der LG Letmathe stationiert ist. Die Feuerwache an der
Dortmunder Straße wurde in dieser Zeit, für mögliche weitere
Einsätze, durch die Löschgruppen Letmathe und Stübbeken, sowie der
Sondereinheit Funk (SE-Funk) der FF besetzt. Um 21.31 Uhr rückten das
HLF, das TLF, ein RTW und das NEF auf die BAB 46 zur Anschlussstelle
Letmathe in Fahrtrichtung Hemer aus. In einem Fahrzeug saß eine
Person die gesundheitliche Probleme hatte. Die Beamten sicherten mit
den Großfahrzeugen die Einsatzstelle ab, damit die Kolleginnen und
Kollegen des Rettungsdienstes den Patienten sicher und adäquat
versorgen konnten. Anschließend wurde der Patient in ein Krankenhaus
transportiert. Das Fahrzeug des Patienten wurde von den
Einsatzkräften abseits der Autobahn abgestellt. Um 22.27 Uhr rückten
das HLF, ein RTW und das NEF auf Anforderung der Polizei zu einer
Notfall Türöffnung an der Gennaer Straße aus. Eine Person hinter der
verschlossenen Wohnungstür in hilfloser Lage war die Meldung. Um 0.40
Uhr rückten zur Kontrolle eines gelöschten Feuers das HLF und ein RTW
zur Straße Im Hasenwinkel aus. Laut Anrufer hatte auf dem Elektroherd
ein Plastikteil gebrannt. Die Wohnung wurde gelüftet. Eine Person
musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung mit dem RTW in ein
Krankenhaus transportiert werden. Der Rettungsdienst rückte nach 0.00
Uhr nochmals sechs Mal aus. Zwischen den Einsätzen ist natürlich auch
keine große Pause. Die Gerätschaften und Fahrzeuge müssen nach jedem
Einsatz, besonders nach größeren Einsätzen wie dem Wohnungsbrand an
der Bieler Straße, schnell wieder aufgefüllt und Einsatzbereit
gemacht werden. Der nächste Einsatz kommt bestimmt. Bei der ganzen
Aufzählung sind natürlich auch, gerade am Tag des Notrufs, die
Kolleginnen und Kollegen der Einsatzzentralen und Leitstellen nicht
zu vergessen. SIE sind es, die den NOTRUF 1 1 2 entgegen nehmen und
die entsprechenden Rettungsmittel, sei es des Rettungsdienstes oder
des Brandschutzes, entsprechend der Notfallart alarmieren. SIE sind
es auch, die die Einsatzkräfte vor Ort durch Koordinierungen,
Nachalarmierungen und Weitergabe von wichtigen Informationen
unterstützen.

Bilder sind vom VU Seilerseestraße




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Iserlohn
Detlef Rutsch
Telefon: 02371 / 806 - 6
E-Mail: pressestelle-feuerwehr(at)iserlohn.de
www.feuerwehr-iserlohn.de
www.facebook.de/Feuerwehr-Iserlohn

Original-Content von: Feuerwehr Iserlohn, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

2075859

Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr Iserlohn

Ansprechpartner: FW-MK
Stadt: Iserlohn



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