Närrische Zeiten - Einsatzbilanz der Bundespolizei
(ots) -
Die Bundespolizeiinspektion Kassel war wegen verschiedener
Karnevalsveranstaltungen an zwei Tagen (3./4.3.) verstärkt in Fulda,
Flieden, Mücke sowie in Gießen und Marburg im Einsatz. Über 8.000
Personen reisten an beiden Tagen mit der Bahn über den Bahnhof Fulda
zu verschiedenen Veranstaltungen in der Region der Domstadt sowie
nach Gießen und Marburg.
Im Fokus standen jeweils die sichere An- und Abreise aller
Karnevalsteilnehmer. Bis auf wenige Ausnahmen, blieb es im
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei friedlich.
"Durch einen offensiven Polizeieinsatz mit starker Präsenz haben
wir gefährlichen Situationen schnell vorgebeugt", sagte der
Polizeiführer, Polizeioberrat Rainer Paul. "Einschreiten mussten die
Beamten nur vereinzelt!", so Paul weiter.
Zwei Vorfälle im Bahnhof Mücke (siehe auch
Pressemitteilung/Zeugenaufruf vom 4.4.; 14.18; 14.30h)
Am 3.3. kamen die Beamten zum Einsatz wegen eines 18-Jährigen aus
Gemünden (Felda). Weil er zu viel getrunken hatte, stürzte der Mann
am Bahnhof Mücke vom Bahnsteig in die Gleise. Eine Regionalbahn hatte
bereits Einfahrt, konnte aber noch rechtzeitig bremsen. Der
18-Jährige blieb unverletzt.
Festnahme eines Schlägers
Einen Nasenbeinbruch sowie Platzwunden und Prellungen bei einem
25-Jährigen aus Gießen waren das Ergebnis einer Körperverletzung
durch zunächst vier unbekannte Täter. Dieser Vorfall ereignete sich
am Sonntagabend, gegen 21.55 Uhr, ebenfalls im Bahnhof Mücke. Ein
21-jähriger Tatverdächtiger konnte noch am späten Abend, nach der
Ankunft in Gießen, festgenommen werden. Mitreisende hatten den
Schläger bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten. Beachte
Zeugenaufruf (Presseportal vom 4.3.; 14.18 Uhr). Weitere
Zeugenhinweise an Bundespolizeiinspektion Kassel 0561/81616-0.
Im Bahnhof Fulda sorgte am Abend (3.3.) eine 42-Jährige aus Bad
Hersfeld für Ärger. Nach einer Schwarzfahrt in einer Cantusbahn
folgten Beleidigungen des Zugpersonals sowie Beleidigungen und
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegenüber den eingesetzten
Bundespolizisten. Zudem hatte die Frau noch kleinste Mengen
Betäubungsmittel dabei. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam die
Hersfelderin wieder frei.
Am Montag wurde es stürmisch - Sturmtief "Bennet" schockte die
Narren
Wegen der Vorhersage extremer Wetterlagen wurde der
Rosenmontagsumzug in Fulda nach reiflicher Lagebeurteilung abgesagt.
Über 5000 mit der Bahn angereiste Umzugsteilnehmer traten nach und
nach wieder die Heimreise an.
Im Bereich der Bundespolizei gab es am Rosenmontag ebenfalls nur
wenig Anlässe, bei denen die Polizisten aktiv werden mussten. Bis auf
einen Ladendiebstahl, den Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
und einen Karnevalisten ohne Fahrkarte, blieb der Rosenmontag
friedlich.
Gleissperrung wegen eines Einkaufswagens im Gleis
Der Wind hatte am Nachmittag einen Einkaufswagen in das Gleis 3 im
Fuldaer Bahnhof befördert. Infolgedessen musste der Bahnbetrieb zur
Entfernung des Hindernisses kurzfristig gestoppt werden. An beiden
Tagen stellten Bundespolizisten bei über 40 Personen anlassbezogen
die Identität fest. Hierdurch konnten einige Fahndungsnotierungen
festgestellt werden.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0175/90 28 384
E-Mail: bpoli.kassel.presse(at)polizei.bund.de
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Datum: 04.03.2019 - 18:14 Uhr
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