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Zwei Explosionen in der Charlottenhöhe beschäftigen Polizei und Feuerwehr

ID: 2094727

(ots) -
Zwei laute Explosionen in den Gebäuden der einstigen Heilanstalt
schreckten am 13.03.2019 gegen 18:42 Uhr die Einwohner der
Charlottenhöhe auf. Augenzeugen nahmen war, wie sich drei Personen
mit 2 Fahrzeugen vom Tatort schnell entfernten und verständigten
Feuerwehr und Polizei. Bei der ersten Lageerkundung stellte der
Kommandant der Feuerwehr Schömberg Rainer Zillinger fest, dass sich
die Trümmerteile und Glasscherben in Folge der Explosionen über einen
Radius von ca. 50 m ums Gebäude verteilt hatten. In Abstimmung mit
der Polizei erfolgte die Festlegung, dass die Einsatzkräfte das
Gebäude nicht betreten, da nicht auszuschließen war, dass weitere
Sprengsätze im Gebäude vorhanden sein könnten. Die weitere
Lageerkundung beschränkte sich daher erst einmal auf die Sicherung
der Umgebung durch eine weite Absperrung des Gefahrenbereiches und
eine Inaugenscheinnahme des Gebäudes durch die Fenster über die
außenliegende Rettungstreppe. Parallel dazu konnte die Polizei im
Bereich Calmbach drei Tatverdächtige festsetzen, auf die die
Täterbeschreibung der Zeugen passte. Die Polizei entschloss sich,
Spezialisten anzufordern, die im Umgang mit Sprengstoff speziell
ausgebildet und geschult sind. Um jedwede Gefährdung von
unbeteiligten Dritten auszuschließen wurde an den beiden
Zugangsstraßen zur Charlottenhöhe Zugangskontrollen eingerichtet. Auf
Grund der ersten Erkenntnisse ließ Einsatzleiter Zillinger auch die
SEG Schömberg und SEG Calw sowie den Rettungsdienst vorsorglich
alarmieren. Die Kräfte des Roten Kreuzes übernahmen dabei auch die
Versorgung der wartenden Einsatzkräfte der Feuerwehr. Bürgermeister
Matthias Leyn war ebenfalls vor Ort gekommen und ließ sich in die
Lage einweisen. Gegen 21:30 Uhr trafen die angeforderten
Spezialkräfte an der Einsatzstelle ein. Nach kurzer Absprache mit der




Einsatzleitung der Feuerwehr wurde entschieden, dass das Gebäude
zusammen mit einem Trupp der Feuerwehr abgesucht wird. Im Rahmen der
Untersuchung konnten keine weiteren Sprengsätze festgestellt werden.
Danach konnten die Kräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz
zusammenpacken und wieder in ihre Feuerwehrhäuser bzw. Standorte
einrücken. Im Einsatz war die Feuerwehr Schömberg mit 6 Fahrzeugen
und ca. 30 Einsatzkräften. Unterstützung leistete beim Absperren der
Zufahrtsstraße aus Richtung Calmbach die Abt. Calmbach der Feuerwehr
Bad Wildbad mit 2 Fahrzeugen und 8 Einsatzkräften. Stark vertreten
waren auch die Helfer des Roten Kreuzes mit 6 Fahrzeugen und etwa 30
Personen, darunter auch der organisatorische Leiter Rettungsdienst
und der leitende Notarzt. Die weiteren Ermittlungen werden von der
Kriminalpolizei übernommen. Die Einsatzleitung Feuerwehr bedankt sich
für das sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeiten mit den
Kräften des Roten Kreuzes und der Polizei in dieser nicht
alltäglichen Lage. Der Einsatz war 22:30 Uhr beendet.




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Datum: 14.03.2019 - 14:03 Uhr
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