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Bundespolizei intensiviert Fahndung an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg

ID: 2122253

(ots) -
Am 24. April führte die Bundespolizeidirektion Koblenz gemeinsam
mit der Bundesbereitschaftspolizei eine weiträumige Fahndung im
Grenzraum zu Frankreich und Luxemburg durch. Die Bundespolizei
verfolgte damit das Ziel, die unerlaubte Einreise und
Schleusungskriminalität auf der westmediterranen Migrationsroute zu
bekämpfen. Die westmediterrane Route ist im bisherigen Jahr weiterhin
der zugangsstärkste Migrationsweg nach Europa. Die westmediterrane
Route verläuft über Spanien und Frankreich bis nach Deutschland und
Skandinavien. Festgestellt werden hier vorzugsweise afghanische
Staatsangehörige, neuerdings aber auch vermehrt Menschen aus
westafrikanischen Staaten. Binnenmigration findet statt, weil
Migranten eigene Migrationsziele haben, die sich an materiellen
Anreizen, verwandtschaftlichen Verhältnissen, der Sprache, den
Möglichkeiten zur Aufenthaltsverfestigung oder dem Arbeitsmarkt
orientieren. Das Hauptaugenmerk der Bundespolizei liegt daher in der
Fahndung nach Migranten, die unerlaubt in das Bundesgebiet einreisen
wollen oder sich dort bereits unerlaubt aufhalten. In diesem
Zusammenhang registriert die Bundespolizei nicht nur die Identität
der Migranten anhand von Ausweisdokumenten und Fingerabdrücken,
sondern hellt auch mögliche Dunkelfelder auf. Die Bundespolizei
vollstreckte einen Haftbefehl wegen Körperverletzung, stellte eine
Person mit gleich zwei Fahndungsnotierungen fest und leitete
insgesamt 15 Ermittlungsverfahren wegen Verstöße gegen das
Aufenthaltsgesetz und dem Waffengesetz ein. An dem Einsatz waren
mehrere hundert Bundespolizisten beteiligt. "Wir haben mit dieser
Fahndungsmaßnahme flexibel und gezielt im Saarland und in
Rheinland-Pfalz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger
gesorgt", so der Ständige Vertreter des Präsidenten der
Bundespolizeidirektion Koblenz, Michael Schuol. "Wir sind eine




Bundespolizei. Daher ist es für die Bundesbereitschaftspolizei eine
Selbstverständlichkeit die Bundespolizeidirektion Koblenz bei der
Grenzfahndung im Saarland und in Rheinland-Pfalz zu unterstützen, so
der Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei, Uwe Sieber.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Koblenz
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Christian Altenhofen
Telefon: 0261/399-1010
E-Mail: bpold.koblenz(at)polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

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Datum: 24.04.2019 - 17:01 Uhr
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