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Feuerwehr Hamburg - Wachstumskurs hält bei weiterhin hohem Einsatzaufkommen an

16.05.2019 - 07:31 | 2128854



(ots) - Hamburg, 15.5.2019

Hamburgs Innensenator Andy Grote, der Leiter der Feuerwehr
Hamburg, Leitender Branddirektor Dr. Christian Schwarz, und der
Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr, André Wronski, haben
am Mittwoch, den 15. Mai an der Feuerwehrakademie die Jahresbilanz
2018 der Feuerwehr Hamburg vorgestellt.

Mit insgesamt 287.743 Einsätzen (2017: 288.514) blieb das
Einsatzaufkommen im vergangenen Jahr nahezu unverändert auf hohem
Niveau. Darunter waren 12.257 Brandalarme (+ 1.079), 22.318
Technische Hilfeleistungen (- 1.217) und 253.168
Rettungsdiensteinsätze (- 633). Innerhalb von 24 Stunden rückte die
Feuerwehr damit im Schnitt zu 788 Einsätzen aus, am Wochenende
oftmals sogar deutlich mehr als 1000 Mal in 24 Stunden, um Menschen
zu helfen oder zu retten.

Hamburgs Innensenator Andy Grote: "Bei konstant hohen
Einsatzzahlen hat die Hamburger Feuer-wehr im vergangenen Jahr einmal
mehr ihre enorme Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die
Feuerwehr steht dafür ein, dass sich alle Hamburgerinnen und
Hamburger darauf verlassen können, dass ihnen in Notsituationen
geholfen wird. Dafür danke ich auch persönlich allen Einsatzkräften
so-wohl der Hamburger Berufsfeuerwehr als auch der Freiwilligen
Feuerwehren. Damit wir in einer dynamischen Großstadt die
Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr weiter stärken, setzen wir die
wichtigen Modernisierungsvorhaben im Bereich Personalverstärkung,
Digitalisierung und Infrastruktur entschlossen fort."

Großbrände auf historischem Tiefststand

Im vergangenen Jahr gab es zwölf Großbrände, zehn weniger als im
Jahr 2017. Die Zahl der Großbrände liegt damit auf dem niedrigsten
Stand in der 147-jährigen Geschichte der Berufsfeuerwehr Hamburg. Die
Zahl der Brandtoten unterliegt einer jährlichen Schwankungsbreite. Im


Jahr 2018 waren insgesamt 14 Brandtote (2017: 12) zu beklagen. Seit
Einführung der Rauchwarnmelderpflicht gibt es signifikant weniger
schwere Wohnungsbrände.

Um für die Aufgaben in der wachsenden Stadt auch in Zukunft gut
gerüstet zu sein, wird der Personalstamm weiter deutlich aufgestockt:
Allein im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten bei der
Berufsfeuerwehr Hamburg um rund 130. Auch in den kommenden Jahren
wird die zweitgrößte Feuerwehr Deutschlands kräftig weiter wachsen.
Bis 2021 kommen allein im Einsatzdienst 228 Kräfte im Vergleich zu
2016 hinzu.

Mit der Einführung der dualen Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann
hat Hamburg im Jahr 2018 erstmals eine direkte Einstiegsmöglichkeit
für Schulabgängerinnen und Schulabgänger in den Feuer-wehrberuf
geschaffen. Innensenator Andy Grote: "Mit dieser wichtigen
Weichenstellung zur Nachwuchsgewinnung stellt sich die Feuerwehr
kraftvoll und konsequent für die Zukunft auf." Mit aktuell 390
Auszubildenden zählt die Feuerwehr zu den großen Ausbildungsbetrieben
in Hamburg, bis zum Jahresende 2019 wird sich die Zahl der
Auszubildenden voraussichtlich auf deutlich über 400 erhöhen.

Insgesamt arbeiten jetzt 3.168 Beschäftigte bei der Hamburger
Berufsfeuerwehr, darunter 2.867 im Feuerwehrtechnischen Dienst. Die
Mitgliederzahlen der 86 Freiwilligen Feuerwehren blieben mit 2.614
Einsatzkräften auf erfreulich hohem Niveau. Regen Zulauf gab es bei
den 62 Jugendfeuerwehren, hier kamen voriges Jahr 33 Mitglieder
hinzu. Insgesamt haben die Jugendfeuerwehren jetzt fast 1000
Mitglieder, das ist ein neuer Rekord in der Nachwuchsarbeit der
Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg. Auch die 8 Minifeuerwehren für
Kinder von 5 bis 12 Jahren bekamen im vergangenen Jahr Zuwachs um 17
Angehörige, sie haben jetzt 115 Mitglieder.

Leitender Branddirektor Dr. Christian Schwarz: "Ich freue mich
nicht nur über den Zuwachs bei der Berufsfeuerwehr, sondern
insbesondere über den verlässlichen Personalbestand bei den
Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Die
ehrenamtlichen Retter sind im täglichen Einsatz-geschehen
unentbehrlich - nicht nur im Brandschutz, als Erstversorgungswehren
im Rettungsdienst, sondern insbesondere auch in der Technischen
Gefahrenbeseitigung. Ihr soziales Engagement z. B. in der Kinder- und
Jugendarbeit kann man gar nicht hoch genug anrechnen."

Ausbau und Modernisierung der Sicherheits-Infrastruktur geht
weiter

In den kommenden Jahren stehen die Zeichen bei der Feuerwehr
weiterhin auf Wachstum - nicht nur beim Personal. Auch Ausbau und
Modernisierung der Sicherheits-Infrastruktur werden weiter konsequent
vorangetrieben. Nachdem bereits im Januar 2018 in Othmarschen die
erste von drei neuen Feuer- und Rettungswachen an der Tunnelkette der
Autobahn 7 ihren Betrieb aufgenommen hat, folgt in Kürze die
Eröffnung der Portalwache Volkspark, deren Bau nahezu abgeschlossen
ist. Für die künftige Feuer- und Rettungswache Schnelsen steht
inzwischen ein Standort fest, ebenso für die neue Rettungsleitstelle.
Zügig voran gehen auch die Planungen für die Erweiterung der
Feuerwehrakademie und den Bau zweier neuer Mehrzweckboote, die
zusammen mit dem Ende 2018 in Dienst gestellten großen Löschboot
"Branddirektor Westphal" künftig für zusätzliche Sicherheit im
Hamburger Hafen sorgen werden.




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jan Ole Unger
Telefon: 040/42851 51 51
E-Mail: presse(at)feuerwehr.hamburg.de
http://www.feuerwehr.hamburg.de

Original-Content von: Feuerwehr Hamburg, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
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Kontakt-Informationen:
Firma: Feuerwehr Hamburg

Ansprechpartner: FW-HH
Stadt: Hamburg



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