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Vorsicht bei der Online-Jobsuche - Rostocker Polizei warnt vor Betrugsmasche mit ID-Verfahren

ID: 2129217

(ots) - Eine Vielzahl von Fällen im Zusammenhang
Identitätsdiebstahl beschäftigt derzeit das Kriminalkommissariat
Rostock.

So versuchen Unbekannte aktuell ahnungslose Jobsuchende mit der
Post-ID-Masche zu betrügen. Dabei haben es die Täter jedoch nur auf
die Identität der Geschädigten abgesehen, um mit dieser dann
Bankkonten zu eröffnen. Die nichtsahnenden Bewerber erhalten meist
genaue Anweisungen für das Verfahren. Ist das
Identifikationsverfahren abgeschlossen, haben die Betrüger mit diesen
Daten längst die Eröffnung eines Bankkontos im Namen der Bewerber
veranlasst. Die Jobsuchenden bekommen von dem dreisten Betrug meist
erst etwas mit, wenn ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche gegen
sie eingeleitet wird.

Im aktuellen Fall zeigte eine 65-jährige Rostockerin einen solchen
Betrug an. Sie hatte zunächst auf einem Internetportal einen
geeigneten Nebenjob gesucht. Nach der ersten Kontaktaufnahme wurde
sie aufgefordert, eine Ausweiskopie über einen Messengerdienst zu
versenden. Anschließend sollte die Rostockerin ihre Identität durch
eine Post-ID bestätigen lassen. Erst dann werde die Frau auch einen
Arbeitsvertrag erhalten. Auf den wartete sie jedoch vergebens.
Stattdessen erhielt sie von einer Bank die Information, dass auf
ihren Namen zwei Konten eröffnet wurden. Jetzt wurde die 65-Jährige
stutzig und informierte die Polizei.

Die Rostocker Polizei rät:

Versenden Sie niemals eingescannte amtliche Dokumente oder
ähnliche sensible Informationen (Gehaltsnachweis, Schufa usw.) an
unbekannte Personen. Solche Daten werden durch die Täter für diverse
Betrügereien weiterverwendet. So können die Betrüger diese
Identifizierung für weitere Geschäfte nutzen.

Erstatten Sie in jedem Fall Strafanzeige bei der Polizei, auch
wenn Sie bereits Kopien Ihrer Legitimationsunterlagen übersandt




haben.




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