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Essen/Mülheim:

Hohes Einkommen mit wenigen Arbeitsstunden! Garantiert!

Trickbetrüger für internationale Unternehmen gesucht! -

Dutzende neue Meldungen erreichen täglich die Polizeidienststellen

ID: 2156578

(ots) - 45117 E/ 45468 MH: Nahezu täglich könnte das Essener
Polizeipräsidium über Fälle von Trickbetrügereien berichten. Aufgrund
der Vielzahl der angezeigten Straftaten hat es den Anschein, dass
immer mehr Individuen eine lukrative kriminelle Karriere als
Trickdieb oder als Trickbetrüger anstreben.

Die meisten der hier skizzierten Taten blieben ohne finanzielle
Verluste für die Angerufenen, jedoch scheint die Chance auf
umfangreiche Beute für viele Straftäter sehr verlockend, was wir
durch unsere "ironisch-sarkastische Überschrift" unterstreichen
wollen.

Obwohl meist ältere Mitbürger bewusst als vermeintlich leichte
Opfer ins Visier der Täter genommen werden, treffen die Folgen oft
auch die Angehörigen und Freunde. Um ihre gesamten Ersparnisse und
den in Ehren gehaltenen Familienschmuck gebracht, sind manche
Senioren nicht mehr Willens und in der Lage, ihre Altenzeit weiter
unbeschwert zu leben. Oft können sie ihren nächsten Angehörigen aus
Scham nicht über ihren Verlust berichten. Die Dunkelziffer dieser Art
von Straftaten dürfte entsprechend hoch sein, was die nachfolgende,
unvollständige Auflistung von polizeibekannten Straftaten vom
gestrigen Mittwoch (26. Juni 2019) nochmals unterstreicht:

-ab 10:50 Uhr riefen "falsche Polizisten" über 30 Mal ältere
Bürger in Essen und Mülheim an. In meist ausgezeichnetem Deutsch
ängstigten sie die Angerufenen und versuchten Auskünfte über
Vermögen, Kontodaten und Lebensumstände zu erlangen, -ab 11:30 Uhr
setzte sich die Anrufserie "falscher Microsoft-Mitarbeiter" vom
Vortag fort, die mutmaßlich aus international agierenden Callcentern
erfolgte. Die meist englischsprachigen Betrüger versuchten, mit ihrer
Software die Kontrolle über die Computer der Angerufenen zu
übernehmen, -gegen 13 Uhr freute sich im Essener Freisenbruch ein




älteres Ehepaar nur kurz, als Mitarbeiter eines Anwaltes ihm einen
Gewinn von 75.000 Euro ankündigte. Die 900 EUR Notargebühren zahlte
das Ehepaar glücklicherweise nicht, -in Holsterhausen erschrak eine
Essenerin über ihre Fernsehrechnung. Dutzende Fernseher hatten
Betrüger über ihren Namen angemeldet, entsprechend hoch waren die
Forderungen, -um 14 Uhr meldete sich die "Mitarbeiterin der
Zentralbank" bei einer anderen Holsterhausenerin. Auch sie log und
verlangte die Begleichung der ausstehenden Rechnungen, -nur 38.000
EUR gewann ein Mann aus Bredeney - die Überweisungsgebühr von
mehreren hundert Euro zahlte auch er nicht, -falsche Polizisten
meldeten sich bereits in der Nacht bei einer Mülheimerin. Geld und
Schmuck im Wert von tausenden Euro vertraute die verunsicherte und
verängstigte Dame den "falschen Polizisten" an, -nach dem
angeblichen Alarm eines medizinischen Notrufes meldete sich um 2 Uhr
der Mitarbeiter einer Hilfsorganisation. Erfolglos versuchte er dem
schlaftrunkenen Mülheimer Informationen zu seinen Lebensumständen zu
entlocken, was der aufgeweckte Mann sofort bemerkte und die Polizei
informierte, -auf ein gewonnenes Gewinnversprechen fiel auch eine
Mülheimerin gegen 14 Uhr nicht herein und drückte nicht, wie vom
Anrufer gewünscht, eine bestimmte Taste an ihrem Telefon.

Das Essener Polizeipräsidium bittet die Opfer der zuvor genannten
Straftaten um Verständnis für die Veröffentlichung, da aus
polizeilicher Erfahrung die Bekanntmachung die beste Möglichkeit ist,
andere Mitbürger vor ähnlichen Taten zu bewahren. Polizisten in Essen
und Mülheim an der Ruhr werden auch weiter alles in ihren Kräften
mögliche tun, Straftaten zu klären um die Beschuldigten den
Staatsanwaltschaften und Gerichten überstellen zu können. Sie können
uns dabei unterstützen, indem sie verdächtige Beobachtungen sofort
dem polizeilichen Notruf 110 melden und auch bereits begangene
Straftaten, vorbehaltslos der Polizei zur weiteren Klärung
anvertrauen. /Peke




Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen(at)polizei.nrw.de


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Datum: 27.06.2019 - 15:11 Uhr
Sprache: Deutsch
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