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Gefälschter Ausweis unter BH versteckt - Rosenheimer Bundespolizei nimmt Migranten wegen offenkundiger Urkundendelikte fest

ID: 2163926

(ots) -
Die Bundespolizei hat am Montag (8. Juli) einen Syrer beim
Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Der 20-Jährige hatte vergeblich
versucht, Bundespolizisten bei der Grenzkontrolle auf der
Inntalautobahn mit einem gefälschten Ausweis zu täuschen. Mit einer
falschen Identitätskarte war auch eine somalische Busreisende
unterwegs. Die 24-Jährige wollte die Fälschung, die sie unter ihrem
BH versteckt hatte, nach Deutschland schmuggeln.

Am Sonntagnachmittag kontrollierte die Bundespolizei am
Autobahn-Parkplatz Kranzhorn die Fahrgäste eines in Italien
zugelassenen Fernreisebusses. Bei der Überprüfung der Papiere eines
jungen Mannes, stellte sich rasch heraus, dass das vorgezeigte
italienische Dokument eine "glatte" Fälschung ist. Wegen des
Verdachts der Urkundenfälschung musste der syrische Staatsangehörige
den Bus, mit dem er in Richtung München unterwegs war, verlassen und
den Bundespolizisten zur Dienststelle nach Rosenheim folgen. Aufgrund
der klaren Beweislage beantragte die Staatsanwaltschaft bei Gericht
die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens. Bereits am Montag
wurde der festgenommene Syrer vom Rosenheimer Amtsgericht zu einer
Geldstrafe in Höhe von insgesamt 450 Euro verurteilt und anschließend
nach Österreich zurückgewiesen.

Eine Afrikanerin, die ebenfalls mit einem falschen Ausweis im
Reisebus nach München fahren wollte, hatte unmittelbar nach der
grenzpolizeilichen Kontrolle das Land wieder zu verlassen. Die
Somalierin gab gegenüber den Kontrollbeamten zunächst an, keine
Dokumente mitzuführen. Als eine Bundespolizistin die Frau
durchsuchte, kam allerdings eine italienische Identitätskarte zum
Vorschein. Die Karte konnte sogleich als Fälschung entlarvt werden.
In der Rosenheimer Dienststelle gab die festgenommene Migrantin an,
mithilfe von Schleusern über Griechenland nach Italien gebracht




worden zu sein. Dort habe sie von den Schleppern für zusätzliche 600
Euro den falschen Ausweis und die Busfahrkarte bekommen. Sie erklärte
zudem, bereits nach ihrer Ankunft in Griechenland registriert worden
zu sein. Die Bundespolizei verweigerte der somalischen
Staatsangehörigen die Einreise und wies die Frau nach Abschluss aller
polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurück.




Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea(at)polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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Datum: 08.07.2019 - 15:40 Uhr
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Ansprechpartner: Bundespolizeidirektion München
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