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Nr.: 0509 --Ermittlungsgruppe eingerichtet--

11.08.2019 - 13:32 | 2185723



(ots) -

-

Ort: Bremen Zeit: 10.08.2019

Nach dem grundlosen und brutalen Angriff auf einen Polizeibeamten
im Rahmen des DFB-Pokalspiels Atlas Delmenhorst gegen Werder Bremen
(siehe PM 0506) hat die Polizei Bremen nun eine Ermittlungsgruppe
eingerichtet.

Die Ermittlungsgruppe setzt sich aus erfahrenen Ermittlern der
Kriminalpolizei sowie szenekundigen Beamten zusammen, über fundierte
Kenntnisse über die Struktur und Zusammensetzung der
Ultra-Gruppierungen verfügen.

Innensenator Ulrich Mäurer betonte die Hinterlistigkeit dieses
Angriffs: "Die Pyrotechnik mit ihren gesundheitsschädlichen
Rauchgasen ist eine Zumutung für die Zuschauer. Wenn dann noch
anschließend Bremer Ultras Polizeibeamte mit Steinen bewerfen, mit
Stangen attackieren und einem der Beamten gegen den Kopf treten, kann
einem jede Freude an einer schönen Fußballbegegnung vergehen. Wir
werden alles tun, um diese feigen Täter zu ermitteln."

"Feige, grundlos und hinterhältig." So bezeichnet
Polizeivizepräsident Dirk Fasse die Geschehnisse nach dem Pokalspiel.
"Polizisten riskieren regelmäßig ihre Gesundheit für den Schutz
anderer. Dass skrupellose Gewalttäter nun auf diese Art und Weise
ihren Hass gegen den Staat und die Polizei auslassen und dabei u.a.
einen Familienvater massiv angreifen, macht mich sprachlos. Es werden
konsequente Ermittlungen erfolgen."

Während der Fußballbegegnung brannten Fans im Werder-Block diverse
Pyrotechnik ab. Nach dem Spiel, bei der Begleitung von Bremer Ultras,
trat eine Person aus der Gruppe der Ultras einem Polizeibeamten von
dem Dach eines Autos aus mit voller Wucht gegen den Kopf. Als der
Angreifer festgenommen werden sollte solidarisierte sich der Rest der
Gruppe mit dem Gewalttäter und griff nun auch die anderen Polizisten


an. Dabei bewarfen sie die Beamten mit Pflastersteinen und griffen
sie mit Stangen und weiteren Gegenständen an. Zwei Polizisten wurden
durch Pflastersteine, ein weiterer Beamter durch Schläge verletzt.
Sie konnten ihren Dienst zunächst fortsetzen. Der Polizist, gegen
dessen Kopf getreten wurde, war zunächst benommen am Boden liegen
geblieben. Er wurde durch einen Rettungswagen erstversorgt und war
nicht mehr dienstfähig.

Die Polizei Bremen wird nun konsequente und intensive Ermittlungen
führen. Zeugen und alle, die Hinweise auf die Täter geben können,
werden erneut gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der
Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Nach den Ausschreitungen konnten im Bereich der Braunschweiger
Straße diverse beschädigte PKW festgestellt werden. Geschädigte und
Zeugen dieser Taten werden ebenfalls gebeten, sich beim
Kriminaldauerdienst unter o.g. Rufnummer zu melden.




Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Bremen
Pressestelle
Telefon: 0421/362 12114
Fax: 0421/362 3749
pressestelle(at)polizei.bremen.de
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de

Original-Content von: Polizei Bremen, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

2185723

Kontakt-Informationen:
Firma: Polizei Bremen

Ansprechpartner: POL-HB
Stadt: Bremen

Keywords (optional):
polizei, kriminalit-aet,

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