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22.11.2010 - 11:20 | 298275



(ots) - (mb) Wer mit einem modernen Auto unterwegs
ist, hat sich in Punkto Sicherheit mit zahlreichen technischen
Raffinessen umgeben, die alle Insassen im Falle eines Unfalls
schützen und das Verletzungsrisiko reduzieren. Auf solche
Einrichtungen müssen Radfahrer auch bei dem modernsten und teuersten
"Drahtesel" immer noch verzichten. Sie sind ganz auf sich selbst
angewiesen.
Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt ist bei aller Technik im Automobil
immer noch der Lebensretter Nr. 1. Radfahrer können sich allerdings
nicht mit dieser seit Jahrzehnten millionenfach bewährten
Schutzeinrichtung sichern.
Dennoch: Auch für Radfahrerinnen und Radfahrer gibt es ein
"Drei-Punkte-Sicherheitssystem" zum Schutz vor Verkehrsunfällen und
schlimmen Unfallfolgen:


Punkt 1: Sichtbarkeit

Machen Sie sich sichtbar!
Die Straßenverkehrsordnung schreibt eine Fahrradbeleuchtung vor, die
natürlich auch funktionieren muss. Zudem müssen Reflektoren vorn,
hinten und seitlich an den Rädern angebracht sein.
Gerade jetzt während der dunklen Jahreszeit fallen bei
Polizeikontrollen regelmäßig Radfahrer auf, die trotz Dunkelheit ohne
Licht unterwegs sind, oder wesentliche Mängel bezüglich dieser
Vorschriften aufweisen. Verwarnungsgelder zwischen 10 und 35 Euro
sind bei solchen Verstößen fällig. Das Geld wäre sicherlich besser
für die Sicherheit in die Beleuchtung investiert worden.
Neben der Beleuchtung am Fahrrad kommt der eigenen Sichtbarkeit der
Radfahrerin oder des Radfahrers eine ebenso bedeutende Rolle zu.
Retroreflektierende Kleidung oder dementsprechend "leuchtende"
Accessoires bieten diesen zusätzlichen Schutz. Diese
"Lichteinrichtungen", egal ob Sicherheitsweste, Leuchtkragen, -gurt
oder -band, machen jeden Radler schon aus weiter Entfernung sichtbar.
Auch für Fußgänger bieten reflektierende Materialien einen enormen


Sicherheitsgewinn. Reflektierende Gebrauchsgegenstände gibt es
heutzutage in allen denkbaren Formen und Materialien und meistens
schon für wenig Geld.




Punkt 2: Verkehrsregeln

Fakt ist, dass Verkehrunfälle immer dann passieren, wenn ein
Verkehrsteilnehmer eine Regel aus der Straßenverkehrsordnung nicht
beachtet hat. Was dann passiert, ist vom Einzelfall abhängig. Die
Folgen reichen vom bloßen "Schrecken" über Blechschäden bis hin zu
schweren oder gar tödlichen Verletzungen.
Laut Verkehrsunfallstatistik der Kreispolizeibehörde Paderborn
werden mehr als die Hälfte aller Verkehrsunfälle unter Beteiligung
von Radfahrern von den Radlern selbst verursacht.
Auch wenn die Zahl der verunglückten Radfahrer in den letzten Jahren
rückläufig ist (2007: 365/2008: 362/2009: 309), muss festgestellt
werden, dass jeder 5. Verunglückte im Kreis Paderborn ein Radfahrer
ist.
Da den Radlern oft sämtliche technische Schutzeinrichtungen fehlen,
haben sie meistens selbst das Nachsehen und ziehen sich Verletzungen
zu, selbst wenn sie den Unfall nicht verursacht haben.
Die Verkehrsregeln dienen dem eigenen Schutz, sie zu missachten
bedeutet, sich bewusst in tödliche Gefahr zu begeben.


Punkt 3: Fahrradhelm

Neben den vielen verunglückten Radfahrern im Kreis Paderborn,
stellt die Polizei gerade bei Erwachsenen immer wieder fest, dass es
noch eine beträchtliche Zahl an Radfahrerinnen und Radfahrern gibt,
die keinen Helm tragen. Dabei sind die Gründe für das Nichttragen
vielfältig, letztlich aber inkonsequent.
Allein das Tragen eines Helmes verhindert keinen Unfall, aber der
Kopfschutz kann nach Aussagen von Ärzten die körperlichen Folgen
eines Sturzes reduzieren, in manchen Fällen sogar völlig verhindern.
Zwar kommt es bei vielen Unfällen vor, dass Radfahrer keine
Kopfverletzungen erleiden. Dies ist aber ganz oft glücklichen
Umständen zuzuschreiben, die ausschließlich dem Zufall zu verdanken
sind. Gerade die hohe Zahl verunglückter Radfahrer zeigt, wie schnell
Radler in Unfallsituationen verwickelt werden können, und es dann nur
glücklichen, nicht beeinflussbaren Umständen zu verdanken ist, dass
der Kopf nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
Deshalb immer mit Helm fahren, um im Falle eines Unfalls geschützt zu
sein.
Foto zum Download beigefügt.










Kreispolizeibehörde Paderborn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Riemekestraße 60-62
33102 Paderborn

Telefon:
Michael Biermann (mb) 05251/306-1132
Ulrich Krawinkel (uk) 05251/306-1131
Irmgard Kurek (ik) 05251/306-1130

Fax: 05251/306-1095
Mail: pressestelle.paderborn(at)polizei.nrw.de

www.polizei-paderborn.de
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

298275

Kontakt-Informationen:
Firma: Polizei Paderborn

Ansprechpartner: POL-PB
Stadt: Kreis Paderborn

Keywords (optional):
kriminalit-aet,

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