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++Niehörster: So sicher wie noch nie!++Aufklärungsquote erreicht Höchststand++

20.02.2012 - 13:06 | 577219



(ots) - Lüneburg.

Im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg (Zuständigkeitsbereich:
Landkreise Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Stade, Harburg,
Rotenburg/W., Heidekreis und Celle) sind im vergangenen Jahr 3.097
Straftaten (-3,68 %) weniger registriert worden. Insgesamt sinkt die
Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner (Häufigkeitszahl)
deutlich und liegt unter dem Landesschnitt. Die Aufklärungsquote (AQ)
stabilisiert sich auf hohem Niveau bei über 61 Prozent. Stark
rückläufig ist die Gewaltkriminalität. Bei der Kinder- und
Jugendkriminalität setzt sich ebenso der positive Trend sinkender
Zahlen fort. Hier wurden erneut weniger Straftaten und Straftäter
registriert. Diebstahlsdelikte gehen ganz leicht zurück, aber gerade
bei den schwer aufzuklärenden Fällen, wie beim Einbruchdiebstahl,
konnte die Aufklärungsquote gesteigert werden.

"Zusammen mit weniger Straftaten und einer hohen Aufklärungsquote
bedeutet dies mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger", sagte
Polizeipräsident Friedrich Niehörster bei der Vorstellung der
"Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2011" (PKS).

Erfolgreiche Polizeiarbeit ist Teamwork. Dies betonte Niehörster:
"Die Polizeibeamtinnen und -beamten beweisen seit Jahren, dass sie
hoch motiviert und qualifiziert sind. Dies ermöglicht es,
hervorragende Ergebnisse zu erreichen." So halfen im vergangenen Jahr
20 Ermittlungsgruppen und vier Mordkommissionen bei der Suche nach
Straftätern und Aufklärung.

Aufklärungsquote stabilisiert sich auf hohem Niveau 61,26 Prozent
(2010: 61,03 %) der Straftaten konnten im vergangenen Jahr aufgeklärt
werden. Niehörster lobt: "Die Beamten haben hervorragende Arbeit
geleistet, und konnten erneut die wichtige Marke von 60 %
überspringen und die Aufklärungsquote auf diesem hohen Niveau
stabilisieren! Das ist der höchste jemals in der PD Lüneburg


erreichte Wert." Als Konsequenz können sich die Bürger in der PD
Lüneburg sicher fühlen. Messbar wird diese Sicherheit durch die
Häufigkeitszahl (HZ), also der Anzahl der registrierten Straftaten
pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert ist auf 6.505 im Jahr 2011 (2010:
6.751) gesunken. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 81.090 Fälle
(2010: 84.187) in der Polizeilichen Kriminalstatistik registriert
worden. Davon konnten insgesamt 49.675 Straftaten aufgeklärt werden.
Die Zahl der Straftäter sank deutlich auf 34.377 (2010: 35.607) und
ist in allen Altersklassen rückläufig.

Diebstahldelikte weiterhin rückläufig

Erfreulicherweise ging die Zahl der Diebstahlsdelikte erneut auf
32.305 (2010: 32.348) Taten leicht zurück. Insbesondere in der
Langezeitbetrachtung über zehn Jahre (2002: 45.539) ist die Senkung
der Diebstahlszahlen besonders auffällig und positiv. Ein
strategischer Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit 2011 war auf die
Verhinderung und Aufklärung von Diebstahlsdelikten, wie etwa
Einbruchskriminalität, ausgerichtet. So konnten in den erkannten
Brennpunkten beispielsweise neue Konzepte gegen den Fahrraddiebstahl
(u.a. www.speichenkommissar.de) und zur Verhinderung von
Wohnungseinbruchdiebstählen umgesetzt werden. Dennoch stieg beim
Einbruchdiebstahl in Wohnungen die Zahl leicht auf 2.442, bei einer
gegenüber dem Vorjahr etwa gleich bleibenden AQ. Hier kann,
zusätzlich zu den Maßnahmen der Polizei, auch jeder Bürger aktiv
werden. Zur Sicherung ihres Eigentums bieten alle Polizeiinspektionen
geeignete Ansprechpartner, zudem sind viele nützliche Tipps im
Online-Angebot von ProPK (www.polizei-beratung.de) abrufbar.

Vermögens- und Fälschungsdelikte (mit IUK- Kriminalität) bleiben
eine Herausforderung Die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte
weist deutlich sinkende Fallzahlen auf: der Rückgang beträgt 2.016
Taten auf insgesamt 13.818 Delikte. Dies macht den Hauptanteil der
Deliktsrückgänge in der PD Lüneburg aus. Auch der Bereich der
Betrugsdelikte sinkt deutlich um fast 2.000 Fälle. Die AQ bleibt
erfreulich hoch mit 85,75 % (2010: 85,61%). Die Bekämpfung der
IuK-Kriminalität, der Kriminalität im Zusammenhang mit Informations-
und Kommunikationstechnik, zählt ebenso zu den Schwerpunkten der
Polizei. Zu diesen Delikten gehören zum Beispiel Computerbetrug,
Computersabotage und das Ausspähen bzw. Abfangen von Daten, um nur
einige Bereiche zu nennen. Vor allem organisierte oder bandenmäßige
Tätergruppen gefährden dabei kritische Infrastrukturen, staatliche
Institutionen, die Wirtschaft oder eine Vielzahl von Personen. Die
Fallzahlen im Bereich der IUK-Kriminalität / Computerkriminalität
(Landesschwerpunktsetzung), und hier speziell das Tatmittel Internet,
sind auf 4.700 (2010: 5.355) Fälle gesunken. Der Rückgang dürfte auf
die nicht mehr vorhandene Vorratsdatenspeicherung, einhergehend mit
dem Fehlen großer Serien, zurückzuführen sein. Dabei ist aber nach
wie vor von einem hohen Dunkelfeld auszugehen. Die Optimierung der
Bekämpfung der IuK-Kriminalität ist eine der großen Herausforderungen
für die Zukunft der Polizei.

Weniger Gewaltkriminalität/Rohheitsdelikte Der erneute Rückgang
der Fallzahlen um -505 auf 11.776 Delikte ist sehr positiv. Nach dem
absoluten Höchststand im Jahr 2009 konnte zum zweiten Mal in Folge
hier eine Verbesserung erzielt werden. Maßgeblichen Anteil an der
Zahl der Rohheitsdelikte haben die Körperverletzungen. Hier konnte
ein sehr deutlicher Rückgang um -306 Taten auf 8.031 erzielt werden.
Zu dieser erfreulichen Entwicklung haben die Präsenzerhöhung der
Polizei an erkannten Brennpunkten, die Durchführung gezielter
Kontrollmaßnahmen und abgestimmte Präventionseinsätze mit
beigetragen. Hinzu kommt offensichtlich eine gestiegene Bereitschaft
zur Zivilcourage.

Sexualdelikte

Der Bereich der Sexualdelikte weist im Jahresvergleich keine
zahlenmäßigen Besonderheiten auf. Die Zahl der Delikte ist
geringfügig um +19 auf 715 Taten gestiegen.

Deutlich weniger minderjährige Tatverdächtige Im vergangenen Jahr
konnte in der Altergruppen der Kinder (bis 14 Jahre), Jugendlichen
(14-18 Jahre) und Heranwachsenden (18-21 Jahre) ein Rückgang der
Tatverdächtigen verzeichnet werden. Insgesamt sank die Zahl auf 9.554
(2010: 10.199) Tatverdächtige. Am deutlichsten ist der Rückgang bei
den Heranwachsenden mit 8,91% ausgefallen.

Straftaten gegen das Leben (Mord, Totschlag, fahrlässige Tötung)
Die Zahl der Straftaten gegen das Leben bewegt sich geringfügig unter
dem Vorjahresniveau. Insgesamt mussten 51 Taten (2010: 54)
verzeichnet werden. Darunter waren neun Mordtaten, von denen sieben
vollendet wurden. Die AQ liegt hier bei 100%.

Rauschgiftkriminalität

Die Rauschgiftkriminalität weist recht konstant hohe Fallzahlen
auf. Dies ist in erster Linie auf intensive polizeiliche Maßnahmen
zurückzuführen, da erfahrungsgemäß die Zahl der Rauschgiftdelikte mit
Zunahme von Fahndungs- und Ermittlungsdruck erst bekannt wird, und
somit zwangsläufig steigt. 2011 wurden etliche
Cannabis-Indoor-Plantagen entdeckt; fünf Plantagen sind davon mit
über 100 Pflanzen und ihrer Ausstattung als Profianlagen anzusehen.
Im vergangenen Jahr sind fünf (2010: fünf) überwiegend langjährige
Drogenabhängige an den Folgen der Sucht verstorben.

In der Anlage finden Sie eine statistische Aufstellung wichtiger
PKS-Daten im Detail.




Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lüneburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wiebke Hennig
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Telefon: 04131/29-1050
Fax: 04131/29-1065
E-Mail: wiebke.hennig(at)polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/pd_lueneburg/
Weitere Infos zur Pressemeldung:
https://http://

577219

Kontakt-Informationen:
Firma: Polizeidirektion L

Ansprechpartner: POL-LG
Stadt: Lüneburg

Keywords (optional):
kriminalit-aet,

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