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Fair und sicher unterwegs

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"Fair und sicher unterwegs"

(pressrelations) - Deutsche Bahn und Bundespolizei starten Sicherheitskampagne 2009 für Jugendliche / Themenschwerpunkte Unfallverhütung und Vandalismus

Berlin, 24. Juni 2009 - 40 Jugendliche sind im vergangenen Jahr bundesweit durch falsches Verhalten auf Bahnanlagen tödlich verunglückt. Sie unterschätzten meist die lebensbedrohlichen Gefahren durch den 15.000 Volt Starkstrom der Bahnoberleitung und die Geschwindigkeit herannahender Züge. Unter dem Motto: "Fair und sicher unterwegs" haben heute in Berlin der Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, Klaus Kandt, und die Leiterin des Regionalbereichs Nordost der DB Sicherheit GmbH, Susanne Kufeld, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forum für Kriminalprävention eine gemeinsame Sicherheitskampagne 2009 gestartet. Die Aktion richtet sich an Jugendliche und Schüler von 10 bis 15 Jahren und soll für die Gefahren auf Bahnanlagen sensibilisieren. Neben der Unfallverhütung stehen auch Graffiti und Vandalismus im Mittelpunkt der Kampagne. "Wir lassen nicht zu, dass das Sicherheitsgefühl unserer Kunden durch Vandalismus beeinträchtigt wird", erklärte Kufeld. Ein weiteres zentrales Thema der Kampagne ist das faire Miteinander zwischen Jugendlichen, Reisenden und Bahnpersonal.

Bundesweit wurden 2008 rund 50.000 Delikte von Sachbeschädigungen bei der DB durch die Bundespolizei registriert. Damit sank die Zahl der Straftaten in diesem Deliktbereich gegenüber dem Vergleichsjahr 2007 um 4.500 Fälle. Dennoch bleiben die Kosten für die Beseitigung von Vandalismus und Graffitischmierereien für die DB mit etwa 50 Millionen Euro weiterhin auf sehr hohem Negativniveau. "Die Straftäter sollen wissen, dass wir zu ihrer Verfolgung alle zur Verfügung stehenden polizeilichen Maßnahmen nutzen", erklärte Kandt. Erfreulich ist, dass im Großraum Berlin die Summe der Vandalismusschäden im vergangenen Jahr gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2007 um 700.000 Euro auf 6,8 Millionen Euro gesunken ist. "Die Zahlen zeigen, dass der eingeschlagene Weg der konsequenten Verfolgung der Straftäter richtig ist. Dieser Kurs wird ohne wenn und aber fortgesetzt", sagte Kandt.





Bei der Sicherheitskampagne 2009 setzt die DB erstmals einen Präventionszug ein. Dieser besteht aus fünf Themenwagen, durch die ein multimedialer Lehrpfad führt. Der Präventionszug macht außer in Berlin noch in Rostock, Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart und in München Station. Er ist seit mehreren Jahren als SBB Schulzug der Schweizerischen Bundesbahnen im Einsatz und wurde im Rahmen einer Kooperation für die DB umgestaltet.

Neben der Sicherheitskampagne als einer umfassenden Maßnahme der Präventionsarbeit, leisten DB und Bundespolizei eine umfangreiche Aufklärungsarbeit in Schulen zu den Themen Unfallverhütung, korrektes Verhalten auf Bahnanlagen und Vandalismus. Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen der Präventionsarbeit bundesweit rund 31.000 Schüler informiert.

Unter www.deutschebahn.com/praeventionszug können sich interessierte Schulklassen über die genauen Haltetermine des Präventionszuges informieren. Eine zweite Tour des Präventionszuges ist für den Herbst mit den Städten Nürnberg, Leipzig, Magdeburg, Hannover, Dortmund, Essen und Düsseldorf in Vorbereitung.


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Oliver Schumacher

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Datum: 24.06.2009 - 18:03 Uhr
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